Kristall-Krieger - Prolog + Vorgeschichte

Story by silverstripe on SoFurry

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Hier nun noch eine neue Story, die vor einiger Zeit geschrieben habe und nun etwas bearbeite. Diesmal wieder eine Fantasy-Story, die sich allerdings von Wolfsblut in dem Punkt unterscheidet, dass sie in einer eher normalen Welt spielt. Die Geschichte erinnert vielleicht etwas an den Stil, wie einige Anime-Serien aufgebaut sind, die ich noch von damals kenne (Verwandlungen, Attacken, Kriegergruppe mit je einer zugehöriger Farbe und Element, etc.). Hier auch wieder die Warnung: Die Geschichte beinhaltet Gewalt und sexuelle Handlungen zwischen gleich- und verschiedengeschlechtlichen Charakteren. In dem Teil veröffentliche ich den Prolog und die Vorgeschichte zu der eigentlichen Story.   Prolog   Die Strahlen der aufgehenden Sonne schienen durch das kleine Fenster des dunklen Zimmers. Der Junge wachte auf. Er rieb sich den Kopf und brummte: ,,Kopfschmerzen..." Er schwang sich aus dem Bett und trottete durch sein Zimmer. Vor einem Spiegel blieb er stehen. Er band sich die langen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Er blickte aus dem Fenster und ging aus dem Zimmer. ,,Guten Morgen mein Sohn", begrüßte ein Mann den Jungen. Der Angesprochene ging an ihm vorbei, ohne ihn auch nur anzusehen. Er steuerte auf die Haustür zu. ,,Wo willst du hin?", fragte der Mann, doch der Junge sagte nichts und ging raus. Der Mann seufzte und setzte sich an den gedeckten Tisch.   Der Junge ging durch einen dichten Wald, bis er an einen Ort kam, an dem viele Felsen in den Himmel ragten. ,,Dieser Ort muss es sein. Hiervon hatte ich geträumt, doch was ist hier?", fragte er sich. Er ging weiter, bis er an einen besonders großen Fels kam. Ihm kroch ein eisiger Schauer den Rücken hoch, doch es zog ihn zu diesem Berg. Er blickte hinauf, die Wand aus Stein ragte hoch in den Himmel. Er berührte sie und ein seltsames Kribbeln breitete sich in seinem Körper aus. Plötzlich erschien vor seiner Brust ein schwarzes Licht, welches sich in einen kleinen Stab verwandelte, dieser Stab hatte auf der Spitze einen schwarzen Edelstein. ,,Was ist das?", fragte er sich und griff nach dem Gegenstand, der plötzlich grell leuchtete. Die Felswand begann zu knacken und Steine rollten herab. Der Fels spaltete sich ein Stück und legte einen dunklen Höhleneingang frei. Unsicher ging der Junge in die Höhle, bis er an ein großes Tor kam. Er öffnete es. Zwei schwarze Gestalten standen hinter dem Tor und grinsten ihn an. ,,Tritt ein", sagte eine der Gestalten. ,,Wir haben dich bereits erwartet, Schwarzer Panther."

  Die Legende       In den unendlichen Weiten des Universums schwebten viele Planeten auf der Decke der Dunkelheit. Viele Sterne glänzten in einem hellen Licht. Ein besonders heller, gelblicher Stern funkelte grell auf und zischte plötzlich davon, wie eine Sternschnuppe. Er durchdrang die Schwärze und zog eine goldene Spur hinter sich her. An einem Kreis von mehreren, farbig leuchtenden Sternen hielt er an.   Wie ein Blitz strahlte er kurzzeitig. Das Licht wurde wieder schwächer und der Stern nahm eine andere Form an. Seine Gestalt erinnerte an einen Wolf. Seine Augen glänzten wie pures Gold und sein Fell schimmerte so gelb wie das Licht der Sonne. Die anderen Sterne leuchteten ebenfalls hell auf und veränderten ihre Gestalt.   ,,Chángmián hat bereits viele Planeten auf dem Gewissen und er wird nicht ruhen bis er alles ins Nichts verwandelt hat", sagte der gelbe Stern, dessen Name Topaz war.   Chángmián, das Wesen, über das Topaz gesprochen hatte, hatte keinen festen Körper. Er war lediglich ein schwarz-violetter Nebel, der sich im Weltall aufhielt. Dennoch ist er ein Lebewesen. Sein Name bedeutete den Tod. Er konnte Planeten, Asteroiden und sämtliche Materie im Weltall zerstören. Er tut dies mit einer Technik, bei der er eine schwarze Kugel formt, die er dann auf den Planeten schleudert. Diese Kugel explodiert und reißt den Planeten in tausende Stücke, anschließend verwandelt sich die Kugel in ein schwarzes Loch, welches die Reste des Planeten verschlingt und daraufhin verschwindet.   Die Einzigen, die ihm Widerstand leisteten, waren diese acht Sterne. Sie nannten sich selbst die Kristall-Krieger. Ihre Aufgabe ist es, sich Chángmián entgegenzustellen und ihn aufzuhalten, bevor er alle Planeten vernichtet, auf denen in vielen Jahren das Leben erwachen könnte.       ,,Ja, wir müssen ihn aufhalten!", sagte der Stern, der in einem orangenen Licht glühte und die Gestalt einer Katze angenommen hatte.   ,,Aber was sollen wir tun?", fragte ein anderer.   ,,Wir müssen die Kristalle miteinander vereinen", erklärte der Leopard und sah die anderen an.   ,,Aber wenn wir das tun, würden wir dabei unser Leben lassen", erinnerte der Stern in einer roten Farbe.   ,,Aber wir haben keine andere Wahl. Wir werden ihn vernichten!"   ,,Und dann wird Frieden herrschen und es wird wieder Lebewesen geben, die auf den Planeten leben können", sagte der schwarze Panther.   Sie wurden wurden sich einig, sie würden sich dem Feind entgegenstellen. Schnell machten sie sich bereit und nahmen die Verfolgung von Chángmián auf. Gemeinsam durchforsteten sie die ganze Galaxie und fanden Chángmián schließlich, als er gerade auf das Sonnensystem zusteuerte.   ,,Weitere Planeten wirst du nicht zerstören!", rief Topaz, als sie Chángmián gegenüber traten.   ,,Er will diese Planeten zerstören, wir müssen ihn vernichten, sofort!", rief der Stern neben Topaz.   Jedoch flog Chángmián unbeirrt weiter, als hätte er die Rufe nicht gehört.   ,,Du wirst nicht weiter Planeten zerstören!", rief Ruby.   ,,Er kann dich nicht hören."   Im Nebel von Chángmián bildete sich eine dunkle Energiekugel.   ,,Was hat er vor?", fragte Amber.   ,,Vorsicht, er wird angreifen!"   Chángmián feuerte die Kugel, die etwa doppelt so groß wie einer der Krieger war, auf den schwarzen Panther ab. Er bemerkte es nicht rechtzeitig und hatte keine Chance zu fliehen, voller Angst schrie er auf und schloss die Augen. Er hörte nur noch gedämpft die Rufe der anderen.   ,,Das ist mein Ende", dachte er und hielt weiterhin die Augen geschlossen. Seine Arme schützend vor seinen Körper haltend hatte er dennoch keine Chance, den Energieball abzuwehren.   ,,Diamond!", schrie Amber. ,,Nein!"   Obsidian öffnete wieder die Augen und sah, dass er unverwundet war.   ,,Was ist passiert?", fragte er sich. Er sah in Richtung des Feindes. Der weiße Leopard Diamond stand in der Schussbahn und hatte den Energieball abbekommen. Sein Körper schien sich langsam aufzulösen.   ,,Diamond, wieso hast du das getan?", fragte Obsidian geschockt. Er flog zu dem weißen Stern, dessen Körper immer durchsichtiger wurde.   ,,Obsidian, mein Bruder... es tut mir leid..."   Der schwarze Panther riss die Augen weit auf und nahm Diamond in seine Arme und drückte seinen Körper fest an sich. Er spürte, wie der Herzschlag des Leoparden immer schwächer wurde.   ,,Du darfst jetzt nicht sterben, wir müssen Chángmián doch besiegen", sagte er.   ,,Obsidian, es wird wieder Leben geben wenn wir gewinnen, hier, dafür brauchst du dies."   Diamonds Körper löste sich komplett auf und nur ein kleiner, weißer Kristall blieb übrig.   ,,Sein Seelenkristall", sagte Sapphire.   Der Kristall flog in die Pfoten des schwarzen Panthers, der den Kristall geschockt anstarrte, sich aber schließlich wieder aufrichtete, die Pfoten zu Fäusten ballte und brüllte: ,,Dafür wirst du bezahlen!"   Er ließ einen großen Kampfstab erscheinen und griff nach diesem. Der Stab hatte auf der Spitze einen schwarzen, glühenden Edelstein, der von kleinen Klingen umgeben war.   Er hielt seinen Stab hoch empor, doch der gelbe Wolf hielt seinen Stab fest und hinderte ihn so an seinem Angriff. Die Krieger versammelten sich um Obsidian.   ,,Du würdest dich nur unnötig selbst verletzten. Mit deiner Technik kannst du nur Lebewesen mit festem Körper schaden, aber wie du weißt besitzt Chángmián so einen Körper nicht", sagte er, daraufhin ließ Obsidian wieder seinen Stab senken.   ,,Du hast recht Topaz", sagte er.   Plötzlich strömte eine große Wasserwelle auf die Krieger zu und spülte sie einige Meter weit weg. Topaz schüttelte sich das Wasser aus dem Gesicht und sah, dass es Sapphire, der blaue Hund war, der diese Welle ausgelöst hatte. Im nächsten Augenblick bemerkte er auch weshalb, denn während die Krieger redeten, feuerte Chángmián einen weiteren Energieball ab.   Die sechs Krieger wurden verschont, der Angriff traf nur Sapphire.   ,,Nein, nicht schon wieder!", schrie Obsidian.   ,,Sapphire!", rief Topaz aber der blaue Hund war bereits getroffen, sein Körper löste sich auf und er hinterließ nur seinen blauen Kristall.   ,,Nein!", brüllte Topaz.   ,,Das ertrage ich nicht!", schrie die grüne Häsin mit dem Namen Emerald.   Sie blickte noch einmal zu Ruby, dem roten Fuchs und der schaute sie an. In Emeralds Augen brannte Entschlossenheit, das sah Ruby sofort.   ,,Was hast du vor?", fragte Ruby sie schließlich und alle Augen richteten sich auf Emerald.   Sie schloss ihre Augen.   ,,Emerald, sei nicht dumm", rief Amber.   Alle starrten Emerald erstaunt an, doch sie war sich ihrer Sache sicher. Sie öffnete ihre Augen und blickte Ruby noch einmal traurig in die feuerroten Augen.   Sie flog mit aller Geschwindigkeit, die ihr zur Verfügung stand, auf Chángmián los.   ,,Sie ist doch verrückt, er wird sie umbringen"   ,,Ich muss sie aufhalten!", rief Amber.   ,,Bleib hier!", befahl ihr Tiger's Eye, doch sie hörte nicht und flog hinter Emerald her.   Emerald blickte dem Tod entgegen. Sie machte keine Anstalten. Umzukehren. Ihr Körper wurde von einer grellen Aura umgeben. ,,Ich werde dich für alles, was du getan hast, bezahlen lassen!", rief sie.   Sie flog in den Nebel hinein und stoppte. Ein lautes Geräusch, das sie an ein Lachen erinnerte, erklang, ihre Aura erlosch sofort. Als sie umher schaute, wurde ihr bewusst, was sie tat. Sie sah ihre Teammitglieder durch den Nebel nicht mehr und eine Aura der Kälte umgab sie.   ,,Sie ist bereits in Chángmián eingedrungen", sagte Amber entsetzt. ,,Wir können ihr nicht mehr helfen."   Emerald konnte sich in dem Nebel nicht mehr bewegen. So sehr sie auch dagegen ankämpfte, sie war gelähmt. Als sie an sich herunter blickte, bemerkte sie, wie sich ihr Körper anfing aufzulösen. Emerald wollte schreien, brachte aber durch die Lähmung keinen Ton mehr heraus. Sie quälte sich, diese Schmerzen hatte sie nie zuvor miterleben müssen.   ,,Nein, Emerald!", schrie Ruby.   ,,Zu spät", sagte ihm Topaz.   ,,Es ist noch nichts zu spät", rief er und wollte losfliegen aber Tiger's Eye hielt ihn fest.   ,,Du musst du sie jetzt loslassen. Sie stirbt umsonst, wenn du jetzt zu ihr gehst und ebenfalls stirbst", sagte er und Ruby blickte ihn betrübt an. Er sah ein, dass er Emerald nicht mehr helfen konnte, deren Körper sich nun gänzlich aufgelöst hatte und nur ihr grüner Seelenkristall übrig blieb. Der Kristall flog zu den Kriegern.   ,,Amber, komm zurück!", befahl Tiger's Eye, daraufhin machte Amber kehrte und flog zu den anderen zurück. Chángmián formte aber bereits eine neue Energiekugel und schoss diese Amber hinterher.   ,,Schnell weg hier!", rief Ruby und flog zur Seite. Topaz und Obsidian folgten ihm, nur Tiger's Eye flog zu der Kätzin, die noch auf dem Rückweg war und der Energiekugel entfliehen wollte.   Ängstlich blickte sie zu Tiger's Eye, immer noch verfolgt von der Energiekugel. Tiger's Eye flog ihr entgegen. Er sah ihre Angst in den bernsteinfarbenen Augen. Sie kamen sich immer näher. Ihre Pfoten berührten sich fast, als Amber schließlich von der Kugel getroffen und zerrissen wurde. Tiger's Eye wurde vom Rückstoß nach hinten geschleudert.   ,,Nein, nicht noch einer von uns! Was hat die Galaxie nur gegen uns, dass wir das ertragen müssen?", fragte sich Ruby. ,,Ich kann mir das nicht länger mit ansehen."   ,,Dieses Monster, es hat solch eine Macht, gegen die wir nicht ankommen.", stellte Tiger's Eye fest. ,,Offensichtlich sind wir nicht stark genug, um gegen dieses Monster etwas ausrichten zu können."   Topaz beobachtete schockiert seine Freunde. Es war verständlich das sie geschockt über den Tod ihrer Freunde waren, doch wenn sie gewinnen wollten, dürfen sie nicht sie einfach aufgeben.   ,,Was ist los mit euch? Wir dürfen jetzt nicht den Mut verlieren", sagte er.   ,,Topaz hat recht. Wir müssen unsere Freunde rächen. Also los!", rief Ruby und hielt die Pfoten zusammen, zwischen denen sich ein kleiner Feuerball formte.   ,,Los, zeigs ihm!", feuerte ihn Topaz an.   Die Kugel wuchs an, bis sie so groß war, dass Ruby sie kaum halten konnte. Er drehte sich in Chángmiáns Richtung und brüllte laut. Aus der Kugel schoss ein riesiger Strahl, der auf den Feind zuflog. Chángmián feuerte ebenfalls etwas ab. Es sah aus wie eine schwarze Kugel. Sie traf den Strahl und sog ihn in sich auf.   ,,Aber wie kann das sein?", fragte sich Ruby. Topaz riss die Augen auf und schrie: ,,Das ist ein schwarzes Loch!"   Aber Ruby ließ nicht locker, er feuerte weiter seinen Strahl ab, in der Hoffnung das Loch zu bewältigen.   ,,Ruby, du bist dem nicht gewachsen! Du musst da weg!", rief Obsidian aber Ruby ließ sich nicht beirren. Das Loch wuchs und seine Gravitation erhöhte sich stetig, sodass Ruby sich nur mit Mühe auf seinem Platz halten konnte.   ,,Nein Ruby!"   Nun gab Ruby auf und und ließ seinen Strahl los, aber durch die Gravitation konnte er nicht mehr fliehen. Er wurde vom schwarzen Loch angezogen.   ,,Das Loch verschlingt ihn", sagte Obsidian und hielt sich die Pfote vor die Augen um nicht noch einen Freund sterben sehen zu müssen.   ,,Nein!", schrie Ruby und kämpfte mit allem was er hatte gegen die Anziehungskraft an, aber er war schwächer. Sein Körper verschwand in dem Loch, welches anschließend explodierte.   Als die Explosion verklang, war von Ruby keine Spur mehr zu sehen, auch von dem Loch fehlte nun jede Spur, nur der rote Seelenkristall schwebte noch in der Luft.   Die drei übriggebliebenen sahen mit leerem Blick auf den Kristall. Wieder mussten sie mit ansehen, wie ein Freund getötet wurde. Der Feind nutzte diese Unaufmerksamkeit aus und startete wieder einen Angriff. Dieses mal ließ er lange Schlingen auf die Gruppe fliegen, die sie fesseln sollten.   Tiger's Eye bemerkte den Angriff noch früh genug und löste eine Druckwelle aus, die Topaz und Obsidian aus der Gefahrenzone drängte. Diese blickten verwundert auf ihren Freund, der ihnen noch einmal zulächelte und schließlich von den Schlingen erwischt wurde.   Sie pressten seinen Körper zusammen und Tiger's Eye musste laut aufschreien.   ,,Nein, nicht du auch noch!", schrie Topaz.   Die Schlingen begannen zu leuchten und pressten sich weiter an seinen Körper, der verzweifelt aufschrie.   Die Schlingen leuchteten immer heller, bis sie schließlich eine Explosion auslösten und Tiger's Eye in Mitleidenschaft zog. Die Explosion eliminierte den Tiger. Sein Körper schwebte noch in der Luft als Topaz und Obsidian sich ihn näherten.   ,,Nein, Tiger's Eye!", riefen die beiden aber es war zu spät. Sein Körper löste sich bereits auf.   ,,Das darf nicht wahr sein!", rief Topaz und blickte zu dem braunen Seelenkristall, dem einzigen, was von Tiger's Eye übrig geblieben war.   ,,Wie sollen wir gegen diese Überdimensionale Rauchbombe ankommen?", fragte Obsidian verzweifelt.   Topaz dachte scharf nach, was könnten sie versuchen? Wie könnten sie Chángmián bezwingen?   ,,Ich weiß es nicht!", sagte er schließlich.   ,,Unsere Freunde dürfen nicht umsonst gestorben sein, sie zählen auf uns, wir müssen einen Weg finden", sagte Obsidian und Topaz nickte. Er hatte recht, es mussten einen Weg geben.   ,,Wir haben nicht viel Zeit, Chángmián wird uns sonst angreifen."   Topaz dachte nach. Es gab eine Chance, doch es war riskant. Dafür müsste er und Obsidian sein Leben opfern, ihre Seelenkristalle und die der anderen würden den Feind möglicherweise versiegeln können, doch wenn es fehl schlug, hatten sie keine zweite Chance, sie wären tot.   ,,Obsidian hör zu, ich denke mit Attacken werden wir wohl kaum eine Chance haben, wir müssen ihn mit den Kristallen verbannen."   ,,Aber wir würden unser Leben dafür opfern müssen. Was, wenn es schief geht? Dann haben wir keine zweite Chance mehr."   ,,Ich weiß aber haben wir eine Wahl?"   ,,Wir haben nur eine Chance, nichts darf schief gehen."   Topaz nickte.   Obsidian beobachtete den Feind, noch machte er keine Anstalten, anzugreifen.   ,,Hör zu Topaz", begann er. ,,Ich werde mit meiner Technik angreifen, ich werde mein Leben dafür geben, aber dann hast du alle Seelenkristalle."   ,,Du kannst damit aber doch nichts bewirken, du weißt doch, dass Chángmián keinen Körper hat."   ,,Ich habe nicht vor ihn anzugreifen. Ich werde eine Art Schutzfeld bilden, damit du etwas Zeit dazu gewinnst, aber du darfst nicht versagen."   Topaz blickte ihn stumm an und ihm wurde bewusst, welche Verantwortung auf ihm lastete.   ,,Ich werde mein Bestes geben, vernichte wir Chángmián!", sagte Obsidian und Topaz nickte ihm zu. Er musste jetzt bereit sein. Er musste dem Schrecken ein Ende setzen und anscheinend gab es dafür nur einen Weg.   Obsidian flog zu dem Feind. Der Wind wehte ihm durch das Gesicht und er wusste, er hatte nur diese eine Chance. Chángmián feuerte wieder eine seiner Energiekugeln ab.   ,,Nein, es darf nicht schief gehen", dachte sich Topaz, der nun die restlichen Seelenkristalle einsammelte.   Die Kugel der Vernichtung flog immer näher auf Obsidian zu, der sich nicht abschrecken ließ und immer weiter flog. Topaz konnte nun auch den letzten der Kristalle zu seinem Besitz zählen. Nun fehlte nur noch der Seelenkristall von ihm und Obsidian.   Die Kugel war kurz davor, auf den Panther einzuschlagen, aber der nahm wieder seinen Stab und holte weit aus. Die schwarze Kugel, die auf der Stabspitze thronte, leuchtete hell auf. Er schlug den Stab auf die Kugel und rief: ,,Todes-Panther!"   Eine gigantische Explosion ließ die Kugel des Stabes zerbrechen daraufhin trübten sich die Augen des Kriegers und die Explosion warf ihn nach hinten. Sein Körper zerfiel sofort, genauso wie die Kugel, die Chángmián losgeschickt hatte.   Der letzte Seelenkristall schwebte nun in der Luft und Topaz flieg sofort zu ihm und nahm ihn an sich. Nun hatte Topaz alle Seelenkristalle und er musste sie einsetzen. Die Kristalle leuchteten hell auf und flogen im Kreis vor Topaz. Langsam löste sich auch Topaz' Körper auf. Er wurde immer durchsichtiger, bis er schließlich ganz verschwunden war und sein Seelenkristall zu den anderen flog, somit waren wieder alle Kristalle vereint. Die Kristalle verschmolzen miteinander und ergaben eine große Kugel des Lichtes, die auf Chángmián zuflog.   Die Kugel drang in das Nebelfeld ein. Chángmián konnte sich nicht mehr rühren, die Kugel zerstörte ihn von innen heraus. Die Kugel wuchs und verdrängte sämtliche Finsternis.   Um Chángmián herum bildete sich nun auch ein Lichtwall, der Chángmián einschloss. Die Kugel nahm immer mehr an Volumen zu, bis sie schließlich die Größe eines Vollmondes erreicht hatte.