Versuchsprotokoll #2013749/5514

Story by Nerkitt on SoFurry

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#1 of Projekt 5514


Disclaimer:

...vorsicht, seltsam.

Erzählung und Protokoll (c) Nerkitt 2004, nach Belieben weiterzugeben.

Unerlaubte Veränderungen wären gegen den wissenschaftlichen Geist dieser Arbeit und somit äußerst verachtenswert. Oder so was.

VERSUCHSPROTOKOLL #2013749/5514

Ich komme langsam zu mir, und das erste, was zurückkehrt ist mein Tastsinn. Ich fühle etwas über meinen Körper streichen, in unregelmäßigem Rhythmus hin und her.

Einen winzigen Augenblick später beginne ich meinen Körper wieder zu spüren, und wünsche mir sofort, ich würde es nicht. Ich fühle mich vollkommen zerschlagen, mir schmerzt jeder Muskel und ich bin vollkommen ausgelaugt, so als ob... mir fehlt der Vergleich.

Gemeinsam damit stellt sich auch ein zaghafter Rest von Erinnerung ein. Ein Experiment. Ich erinnere mich nicht daran, was für eines. Andererseits... vielleicht weiß ich es doch noch, erinnere mich aber sicherheitshalber noch nicht daran. Manchmal macht der Verstand solche Sachen, denke ich.

Ich versuche einen Arm zu bewegen. Meine Muskeln protestieren schmerzhaft, ich glaube ich kann mich nicht rühren. Das liegt aber wahrscheinlich nur daran, dass ich so vollkommen kaputt bin -- festgeschnallt zu sein fühlt sich anders an. Ich glaube auch nicht, dass ich mich gerade in einem weiteren Experiment befinde. Das würde ihre Reihenfolge durchbrechen.

Ich bin also wahrscheinlich in einer Zelle. Dafür spricht das Gefühl einer leicht nachgiebigen Unterlage unter meinem schmerzenden Rücken... und das wiederum bringt mich auf das Streichen auf meiner Brust zurück.

Langsam öffne ich die Augen, und sehe vor mir ein Gesicht. Ich bin also nicht allein. Graues Fell. Zuerst vermute ich eine andere Ratte, dann, als mein Blick klarer wird, erkenne ich die großen Ohren und die spitze Schnauze und korrigiere meine Schätzung zu "Maus".

Als er bemerkt, dass ich die Augen geöffnet habe, sieht er mich offen, fast erwartungsvoll, an. Gleichzeitig hört das Streichen auf meiner Brust auf.

"Du bist wach?" fragt er in einer zaghaften, leisen Stimme. Irgend etwas stimmt an seinem Tonfall nicht ganz... aber ich bin noch nicht wach genug um es einzuordnen.

Ich öffne den Mund um zu sprechen, aber nur ein trockenes Kratzen kommt heraus. Erst jetzt stelle ich fest, dass sich mein Hals wie Sandpapier anfühlt und meine Zunge ein ausgetrockneter Lappen an meinem Gaumen ist.

"Möchtest du Wasser?" fragt die Maus, so als wüsste er diese Reaktion nicht ganz einzuschätzen und hätte Angst, irgend etwas peinlich falsch zu machen. Ich weiß nicht, ob ich es tatsächlich schaffe zu nicken, jedenfalls verschwindet sein Gesicht aus meinem Blickfeld. Kurz darauf taucht er wieder auf, eine der hier typischen Schnabel-Wasserflaschen in der Pfote. Er stützt meinen Kopf während er mir zu trinken gibt, und ich trinke erst langsam, um meine Kehle wieder zu befeuchten, dann immer gieriger. Ich höre erst auf, als die Flasche leer ist, und er lässt meinen Kopf wieder auf die Unterlage zurücksinken.

"Danke," krächze ich. Mit der Maus geht daraufhin eine seltsame Verwandlung vor: Während sein Gesicht vorher ein Ausdruck ängstlicher Sorge war, breitet sich jetzt ein einziges großes Lächeln darüber aus.

"Ich bin Kesh." erklärt er mir, und sein Ton klingt, als wäre das etwas, worauf er ungeheuer stolz sein kann. Ich kann nicht anders als von seinem Lächeln angesteckt zu werden. "Hallo Kesh." Ich nenne ihm auch meinen Namen.

"Wie geht es dir?" fragt Kesh, und ein wenig latenter Sorge knospt in seinem Gesicht.

"Ging mir schon besser," rassle ich, und als Kesh darauf immer unbehaglicher aussieht, schiebe ich schnell nach: "Wie lange bin ich schon hier?"

Wieder ein klar sichtbarer Stimmungsumschwung. Diesesmal verwirrte Ahnungslosigkeit. "Das weiß ich nicht... ich bin aufgewacht, und du lagst hier."

Natürlich. Wie immer. Davon abgesehen war die Frage nach der Zeit auch sinnlos, nachdem es hier drinnen nirgends irgend etwas gibt, an dem man Zeit messen könnte. Keine Fenster, keine Uhren, unregelmäßige Mahlzeiten, konstante indirekte Beleuchtung.

Kesh beugt sich über mich und fängt wieder an, mir über die Brust zu streicheln. "Ich habe mir Sorgen um dich gemacht," erklärt er mir. "Ich hatte Angst, du wachst vielleicht nicht mehr auf." Er sieht aus als würde er gleich anfangen zu weinen. "Und dann wäre ich wieder alleine. Ich will nicht alleine sein." Ein leises Schluchzen entweicht ihm, und mit größter Willensanstrengung hebe ich meinen rechten Arm hoch genug, um ihn auf Keshs Schulter zu legen.

"Alleine sein macht mir Angst," schluchzt Kesh, und eine Träne rollt aus seinem Auge. Dann legt er seinen Kopf auf meine Brust. Ich versuche unbeholfen, ihn zu trösten.

"Schhhh, ist ja gut... ich bin ja da, Kesh."

"Willst du mein Freund sein?" Er sieht mir in die Augen, und jetzt erkenne ich auch, was mit Kesh los ist. Während ich vorher vermutet hatte, er könnte geistig zurückgeblieben sein, oder vielleicht ein Kind (für mich sehen alle Mäuse irgendwie nach Kindern aus), sehe ich jetzt den fiebrigen Glanz in seinen Augen. Er steht unter Drogen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was für Schrecken man dabei durchmachen kann, und so nicke ich leicht.

"Ja, Kesh, wir können Freunde sein." Wieder dieser Ausdruck rückhaltloser Freude auf seinem Gesicht. Und damit überwältigt mich die Müdigkeit noch einmal.

Als ich wieder aufwache, liegt Kesh neben mir auf der Unterlage, eng an mich gekuschelt, sein Kopf wieder (immer noch? Ich weiß nicht, wie lange ich geschlafen habe.) auf meiner Brust. Er schläft, denke ich. Vorsichtig, um ihn nicht zu wecken, versuche ich meinen Arm anzuheben. Immerhin, der reißende Schmerz, den ich erwartet hätte, bleibt aus, an seiner Stelle fühle ich nur ein mattes Zerren und bleierne Schwere. Einige Zentimeter bekomme ich meine Hand gehoben, dann muss ich sie ermattet sinken lassen. Trotzdem scheine ich länger geschlafen zu haben als ich vermutet hätte.

Kesh öffnet die Augen und strahlt mich an. "Geht es dir besser?"

Ich nicke, und es fällt mir schon deutlich leichter als vorhin, wann immer das gewesen sein mag. "Ja. Danke, Kesh."

Vorsichtig hebt er meinen Arm hoch und schlüpft darunter hinaus. Dabei fällt mir auf, wie überraschend weich und zart seine Hand ist. Kesh hält meine Pfote und strahlt immer noch. "Ich passe gut auf dich auf... Freund." Damit leckt er mir sanft über die Pfote. Ich lächle erst über diese liebenswerte Geste, dann fällt mir Keshs völlig verwirrter Gesichtsausdruck auf. Ich will gerade fragen, was los ist, da leckt Kesh mir noch einmal über die Pfote, legt den Kopf schief und sieht immer noch vollkommen ratlos aus. "Süß?" sagt er leise, und ich glaube nicht, dass die Frage an mich gerichtet war.

Dann beugt er sich wieder nach vorne und leckt an meiner Pfote, aber jetzt lässt er es nicht bei einem Mal bewenden -- ganz im Gegenteil, er leckt so gierig daran, als hätte ich meine Pfote in Honig getaucht. Ich vermute, das wird an den Drogen liegen, die sie ihm gegeben haben... beschließe aber, ihn gewähren zu lassen. Einerseits scheint er großen Gefallen daran zu finden, andererseits ist es für mich auch alles andere als unangenehm.

Ich will mich gerade entspannt zurücklehnen, als Kesh plötzlich aufhört. Ich sehe zu ihm herüber und erkenne einen winzigen Augenblick zu spät, was er vorhat -- aber da hat er seine Nagezähne auch schon in meinen Oberarm geschlagen.

In dem Schmerz, der durch meinen Arm fährt, finde ich die Kraft, meine Schulter zurückzuziehen und Kesh gleichzeitig von der Unterlage zu stoßen. Wo er mich gebissen hat, beginnt sich mein weißes Fell blutrot zu färben.

Ich funkle Kesh böse an, aber er bemerkt mich nicht. Er spuckt, faucht, wischt sich blutige Tröpfchen von den Zähnen und der Zunge. "Bäh... bäh... so BITTER. Warum...?" Er dreht sich zu mir und bemerkt meine Wut endlich. Sein Ausdruck wird übergangslos zu 'ängstlicher Verwirrung'. "Was...?"

"Du hat mich GEBISSEN!" fauche ich. "So etwas tut man nicht mit seinen

Freunden!"

Kesh nähert sich mir zaghaft. Er sieht aus, als würde er wieder gleich in Tränen ausbrechen, aber das ist mir jetzt egal. Ich fauche ihn an. "Bleib mir bloß vom LeIB: " Er zieht sich zurück und kauert sich in eine Ecke, und für den Augenblick soll mir das genügen. Ich sehe mir meinen Arm genauer an, und auf den zweiten Blick sieht die Wunde nicht ganz so böse aus, wie sie auf Anhieb gewirkt hatte. Das Bluten hat bereits nachgelassen, und ich vermute, dass Kesh nicht ganz so tief zugebissen hat, wie er gekonnt hätte. Entweder das, oder ich gehe einfach zu sehr von Rattenmaßstäben aus. Ich säubere die Wunde so gut ich kann, dann

übermannt mich schon wieder die Erschöpfung...

Ich wache auf und fühle mich nicht besonders ausgeruht. Genau genommen fühle ich mich wie jemand, der mitten in der Nacht wegen irgend etwas aufwacht... obwohl natürlich solche Begriffe wie "Nacht" an diesem Ort keine Bedeutung haben.

Jetzt höre ich auch, warum ich aufgewacht bin: Ein leises Schluchzen aus der anderen Ecke der Zelle. Ich schaue hinüber und sehe Kesh, in der Ecke der zweiten Schlafunterlage zusammengekauert. Sein Körper zittert im Rhythmus seines Schluchzens, und mir fällt wieder einmal auf, wie klein und unterernährt er auf mich wirkt. Ich weiß natürlich, dass es mir nur so vorkommt, weil er eben eine Maus ist -- man sorgt hier schon dafür, dass wir ausreichend ernährt werden, aber auch wenn ich das weiß, kann ich nicht anders als ihn zu bemitleiden. Was haben sie ihm nur gegeben... was haben sie ihm angetan?

"Kesh?" frage ich leise. Er dreht sich zu mir um, und das Mitleid flammt stärker in mir auf. Seine Augen sind vollkommen verheult, und ich könnte wetten, dass er während der ganzen Zeit, in der ich geschlafen habe, kein Auge zugetan hat.

Kesh wagt nicht, etwas zu sagen, er sieht mich nur aus großen Augen an, und damit ist meine Entscheidung getroffen. "Komm her, Kesh," sage ich sanft. Langsam, zögernd, kommt er näher.

"Komm." Mit einer Kopfbewegung bedeute ich ihm, sich zu mir zu legen. Er zögert. Seine Stimme klingt rauh und halb erstickt als er mich fragt: "Darf ich... darf ich wieder dein Freund sein?" Ich spüre, wie in ihm die Hoffnung erwacht.

Ich nicke. "Solange du mich nicht beißt... ja. Ja, dann darfst du mein Freund sein."

Den Rest der Strecke zu meiner Unterlage legt Kesh in einem blitzschnellen Huschen zurück, als befürchtete er, ich könnte es mir im letzten Augenblick anders überlegen. Aber falls ich diesen Gedanken je gehabt haben sollte, verwerfe ich ihn spätestens dann wieder, als sich Kesh mit geschlossenen Augen und einem glückseligen Lächeln an mich kuschelt. Er zittert, als wäre ihm kalt, aber mir ist klar, dass es nicht die Kälte ist, die ihm zu schaffen macht.

"Schhh, ganz ruhig... keine Angst, Kesh. Jetzt bin ich ja da..." Und als sich Kesh langsam beruhigt und eindöst, holt der Schlaf auch mich wieder ein...

Dieses Mal ist das Erwachen eine langsamer, sehr angenehmer Prozess. Erst als ich schon kurz davor bin, die Augen zu öffnen, wird mir klar, warum er so angenehm ist -- ich spüre Keshs weiche Zunge, die mir unablässig über Hals und Schultern leckt. Als mir das klar wird, lege ich den Kopf weit zurück und lasse mir das gefallen, und für Kesh scheint noch lange kein Ende in Sicht zu sein... was immer sie ihm gegeben haben, es scheint dafür zu sorgen, dass ihm das genauso gefällt wie mir.

Ich öffne die Augen und seufze glücklich. Kesh hat offensichtlich schon bemerkt, dass ich wach bin, denn er lächelt mich kurz an, sagt freudestrahlend "Süß!" und leckt dann gierig an meiner Brust.

Obwohl er zuerst ziellos kreuz und quer leckt, scheint er schon sehr bald Gefallen an meinen Brustwarzen zu finden... auf jeden Fall saugt und leckt er an ihnen als ob sie Delikatessen wären. Ich kann nicht anders als leise zu stöhnen -- ohne es zu wissen hat Kesh auf Anhieb meine Schwachstellen gefunden. Es geht so weit, dass ich kurz überlege, Kesh wegzuschieben, weil das Gefühl zu intensiv wird, aber dann, als hätte er es gespürt, welchselt er die Seite und beschäftigt sich mit meiner anderen Brustwarze, die ihm anscheinend sogar noch besser schmeckt.

Natürlich reagiert mein Körper auf diese Behandlung sofort, und weil Kesh noch eng an mich gekuschelt da liegt, bemerkt er auch sofort, dass sich zwischen meinen Beinen etwas regt. Er lässt von meinen Brustwarzen ab (gleichzeitig zu meiner Erleichterung und meinem Bedauern) und sieht verwundert an mir hinab.

Ich muss sein Gesicht noch nicht einmal sehen, um zu wissen, was er vorhat, und kurz überlege ich, ob es richtig ist, ihn gewähren zu lassen... oder ob ich seinen Zustand damit ausnutzen würde. Andererseits scheint ihm ja bis jetzt zu gefallen was er da tut, und es erscheint mir auch als angemessene Wiedergutmachung für den Biss von vorher. Davon abgesehen braucht man wahrscheinlich keine Ratte zu sein, um nachzuvollziehen, dass ich ihn jetzt, wo er mich schon so weit gebracht hat, ungerne aufhören lassen würde.

Und so bleibe ich einfach so liegen wie ich bin, als Kesh an mir nach unten kriecht, immer noch über meine Brust und meinen Bauch leckend. Dann streckt er die Zunge aus und fährt langsam, ganz vorsichtig, mit ihrer Spitze über mein Glied. Ich sauge deutlich hörbar Luft ein, und Kesh schaut zu mir auf, zuerst ängstlich, ob er etwas falsches getan hat. Als er mein Gesicht sieht, ändert sich sein Ausdruck aber schlagartig -- nun sieht er freudig überrascht aus, als hätte ich ihm das Beste bis zum Schluss aufgehoben.

Wenn ich die Wirkung der Drogen, die sie ihm gegeben hatten, richtig einschätze, wartet das Beste erst noch auf ihn... und als ich den Kopf wieder zurücklehne und die Augen schließe, macht er sich mit Feuereifer daran, genau das zu erreichen. Zuerst spüre ich ihn noch zaghaft lecken (und ich halte meine Reaktion so gut ich kann im Zaum... ich will ihn jetzt nicht abschrecken), dann umgibt eine plötzliche feuchte Wärme mein Glied, und ich stöhne laut auf.

Dieses Mal lässt sich Kesh davon nicht abbringen... ich glaube, auch er findet viel zu viel Gefallen an der Sache um jetzt aufzuhören. Nicht dass ich das wollte, versteht sich. Kesh müht sich, so viel von mir auf einmal wie nur irgend möglich in sich hineinzubekommen -- ich spüre seine Lippen, seine Zunge, seinen Gaumen, wahrscheinlich sogar schon seinen Rachen, mit denen er mich meisterhaft bearbeitet. Und er bekommt einfach nicht genug -- ganz im Gegenteil, immer gieriger wird er, immer mehr will er, immer schneller saugt er an mir.

Und dann, mit einem Mal jagt der Höhepunkt wie flüssiges Feuer durch meinen Körper. Selbst durch mein lautes Stöhnen höre ich Kesh freudig quietschen -- und noch immer hat er nicht genug. Er saugt weiter, leckt weiter, und ich spüre, wie er jeden Tropfen aus mir herausholt... und trotzdem immer weiter macht.

"Auf... hören... Kesh... halt..." keuche ich, aber er hört nicht auf mich...oder bin ich einfach zu leise? Ich versuche meine Kräfte zusammenzunehmen, und ihn zurückzudrücken, aber meine Arme sind noch schwerer als zuvor, und Kesh will und will einfach nicht aufhören. Das Gefühl wird immer intensiver, ich halte es nicht mehr aus, und dann...

...muss ich ohnmächtig geworden sein. Als ich zu mir komme, kann ich mich bereits wieder fast vollständig problemlos bewegen. Ich habe zwar noch starken Muskelkater, aber wenigstens kann ich mich überhaupt wieder rühren. Am stärksten allerdings verspüre ich das ausgepumpte Ziehen dort wo Kesh mich zuletzt noch bearbeitet hat.

Kesh. Als ich an ihn denke, frage ich mich gleichzeitig, wo er steckt. Er liegt nicht bei mir, so viel ist sicher. Ich setze mich auf...

...und stelle fest, dass ich in dieser Zelle alleine bin. Eine Schüssel mit Essen und eine Schnabelflasche voll Wasser stehen für mich bereit, aber die zweite Portion für Kesh fehlt. Mir fällt auf, dass auch die zweite Schlafmatte, die zuletzt in der Zelle lag, nicht mehr da ist.

Haben sie ihn herausgeholt? Wenn ja, warum ihn und mich nicht auch? Das ist unüblich... normalerweise wachen nach einem Experiment alle gemeinsam in einer Zelle auf, und alle verschwinden auch wieder gemeinsam daraus. Es kommt keiner dazu, es kommt keiner weg. Außer Kesh. Das gibt mir schwer zu denken.

Wie zufällig streift mein Blick über meinen Oberarm, und auf den ersten Blick wird mir auch gar nicht bewusst, was mir an diesem Arm seltsam vorkommt. Erst als ich noch einmal genauer hinschaue, bemerke ich was es ist. Es fehlt etwas.

Die Bisswunde ist spurlos verschwunden. Kein Loch, keine Narben, keine Blutspuren, Nichts. So als wäre sie nie dagewesen.

...als wäre Kesh nie dagewesen?

Als ich den Gedanken fasse, wird mir schwarz vor Augen.


Versuchsprotokoll #2013749/5514

Zusammenfassung: Studie der Wirkungen und Nebenwirkungen von Wirkstoff 33X52C

Labor: N/A

Versuchsobjekt: #5514

Parallelversuche: 3 (#2013749/5408, /5455 und /5507)

Projektleiter: Dr. J. Katarian

Versuch durchgeführt von: C. Bigg

Verwendete Komponenten: Wirkstoff 33X52C, 0.1mg, intramuskulär

Resultat: Wirkstoff 33X52C zeigt die erwünschten Wirkungen, Nebenwirkungen wie beschrieben in Dok. 33X52C/67b-f treten allerdings noch in abgeschwächter Form auf. Weitere Forschung vor Freigabe unbedingt vonnöten.