Manche mögen es schwarz

Story by Silver on SoFurry

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#4 of Stormborn


Manche mögen es schwarz

Gewitterregen prasselte auf die Dächer Cartagenas und bildete Lachen und Bäche in seinen dunklen Gassen. Die Nacht war hereingebrochen wurde von Blitzen zerteilt, und das grollende Donnern erhallte vom Himmel. Wohl dem, welcher ein Dach über den Kopf sein eigen nannte, oder dessen Schiff im Hafen der karibischen Pestbeule ankerte, anstelle auf hoher See diesem Unwetter ausgesetzt zu sein.

Jean-Pierre Jarbeaux bekam davon nur allenfalls den kühlen Wind mit, der durch die offene Balkontür des vornehmen Hauses am Berg pfiff. Als Kater mied der Franzose das Wasser nach Kräften, doch da er sich die ganze Woche in einem der schönsten Bauten der Stadt eingenistet hatte musste er die regelmäßig auftretenden Regenstürme nicht fürchten. Es galt, die Beute des letzten Raubzuges unter das Volk zu bringen, und im sündigen Cartagena hatte nichts seinen Wert, doch alles seinen Preis. Für den schwarzpelzigen Jean war es ein Leichtes, einem in seinen Schulden versinkenden Kaufmann sein Haus als Unterkunft abzuschwatzen, für die Zeit, welche die Stormborn brauchte, um die Reparaturen durchzuführen., wenige zwar, doch bedeuteten sie zehn Tage Landgang. Der gekaperte Holländer brachte der Mannschaft ein schönes Sümmchen, genug, um sich die Zeit in Cartagena angenehm zu versüßen.

Was Jolly Jean an Quarter regelrecht zum Fenster hinauswarf, konnte er bei seiner angenehmen Gesellschaft einsparen. Die Rättin, welche nackt bis auf ihr Korsett vor ihm auf dem Tisch saß und auf ihn herabsah, wie er sich lediglich mit seinem roten Rock bekleidet auf dem gemütlichen Stuhl lümmelte und dabei billigen Wein aus der Flasche trank, war keine gekaufte Hure. Wohl aber eine Frau, die sich dennoch die ganze Woche lang haushalten lassen wollte.

Carmen war die Tochter spanischer Seeratten, ihr Pelz von stumpfen, Licht schluckendem Schwarz und seinem nicht unähnlich, auch wenn Jeans Fell weicher war und im Kerzenschein glänzte. Eine lebenslustige Frau, wie ihre ganze Art geächtet, von wilder Schönheit, arm an Geld, doch reich an anderer Stelle: Jean konnte nicht lassen, ihr schnurrend auf die schwarzen Brüste mit den rosafarbenen Nippeln zu schauen. Sah man von ihrem nackten Schwanz ab, so gierte der Kater nach allem an ihr, was nicht schwarz war. Dazu gehörte auch ihre Scham, welche sie ihm präsentierte, als sie sich auf dem Tisch zurücklehnte und die Beine spreizte.

Es war die letzte Nacht, bevor die Stormborn morgen auslaufen würde, wenn es das Wetter zuließ. Und weder der Franzose noch seine Mätresse wollten diese Nacht langweiliger und züchtiger gestalten als die vorherigen. Über sechs Tage hinweg hatten sie sich dutzende Male vereint, in allen Zimmern des Hauses, in einer Ruine am Stadtrand und im angrenzenden Waldstück, sie trieben es sowohl im Badehaus der Stadt und vor einem Wasserfall. Und beide waren immer noch so lüstern wie beim ersten Mal. Wein schwängerte die Luft und mischte sich mit dem Geruch nach Sex.

Jean blickte erst in den leer gewordenen Becher und dann zur Rättin hinauf. "War diese Woche Entschädigung genug?", fragte er und spielte auf seinen letzten Landgang in Cartagena an, wo er es vorzog, sich in eine wilde Liebesnacht mit mehreren seiner Artgenossen zu stürzen. Carmen verstand nicht, warum er sich lieber mit drei holländischen Stutzern zwei rollige Katzendamen teilte, wo er doch ihren Schoß für sich alleine haben konnte. Sie musste sich mit weniger zufrieden geben - eine Stunde bevor die Stormborn auslief nahm er sie in einer Seitengasse, gegen eine Hauswand gelehnt und mit dem Versprechen, es das nächste Mal um ein Vielfaches besser zu machen. Sie nahm ihn beim Wort, nicht jedoch ohne nachträgliche Ohrfeige, welche er seiner Betrachtung nach auch verdient hatte.

Mit Liebe hatte das nichts zu tun. In jedem Hafen hatte er eine Mätresse, da konnte Carmen sich sicher sein. Allerdings mochte sie seine Anwesenheit, seinen Charme und seinen Witz. Außerdem sah er über ihren Makel, eine Ratte zu sein, gütig hinweg. Höchstwahrscheinlich, weil die feine Gesellschaft ihn ebenfalls abergläubisch begutachtete. Ein schwarzer Kater mit grünen Augen wurde als den Hexen nahe stehend angesehen, der für seine Herrin Säuglinge stahl und nackt ums Feuer tanzte, um seinen Samen dem Teufel zu opfern. Carmen gab darauf nichts.

Ihr unbehaarter Fuß streichelte seinen Oberschenkel, Wie die meisten Piraten trug Jean Ringe, so auch einen Goldring an der Unterseite seiner Penisfellspitze, und diesen stieß sie mit dem Fußzeh an. "Das kommt ganz darauf an wie die letzte Nacht wird, Jean", antwortete sie. Carmens Französisch war durchsetzt von ihrem breiten spanischen Akzent, aber gepflegt und verständlich. Ihr Schwanz legte sich auf den Tisch lang, als sie von ihm stieg. Sie breitete Jeans Beine an den Knien aus und legte sich in seine Arme. Beide schmeckten den Wein im Mund des anderen, als sie sich mit der Zunge küssten. Während die Rättin seine Hoden streichelte, nestelte Jean mit den Fingern an den Schnüren ihres Korsetts, um den Knoten zu lösen. Keine leichte Aufgabe, da Carmen begann, sein Penisfell zurückzuziehen und das sich langsam aufrichtende Glied mit der Hand bearbeitete. Inzwischen wusste sie, dass ihm das sehr gefiel, er legte ja auch oft an Bord der Stormborn Hand an sich und war froh über ein wenig Abwechslung zwischen seinen Beinen. Scherzhaft meinte einst ein Kamerad, die einzigen Schwielen an Jeans Händen würden nicht von der Arbeit, sondern vom Wichsen kommen. Was sich Jolly Jean auch eingestehen musste.

Kaum hatte er den Knoten gelöst, zog er auch die Fäden los, um Carmen von ihrem letzten Kleidungsstück zu befreien. Seinen roten Mantel trug er bereits die ganze Woche und roch dementsprechend, Flecken zeugten von dem, was sie in dieser Zeit gemacht hatten. Kaum war sie nackt stand Carmen vor ihm auf und nahm ihn bei der Hand, um ihm auf die Beine zu helfen. Jean war kein großer Kater, von schlankem wie schönem Wuchs mit seiner Art eigenen Anmut, er überragte sie dennoch um einen halben Kopf. Seinen Mantel streifte sie ab, ehe sie ihn näher an sich heranzog. Das Paar umarmte sich und geizte nicht mit leidenschaftlichen Küssen, Carmens Hände wanderten über seinen Rücken und den süßen Hintern, von dem sie wusste, dass Jean ihn auch einem ansprechenden Mann hinhielt, wenn die Lust ihn wieder übermannte. Er spürte ihre Brüste an sich, sie seinen Penis, der sich an ihrem Unterleib rieb.

Das Pärchen machte es sich auf dem Bett bequem. Es war ein knarrendes Trumm mit langsam vergilbendem Tuch, und ein muffiger Geruch umgab die fleckigen Kissen und die ebenso dreckige Matratze. In den vergangenen Tagen musste das Bett einiges erdulden, Jean zog eine Feder aus dem Kissen und kitzelte damit Carmen, und sie brachte ihn nach einigen Gläsern Wein dazu, selbiges Kissen ausgiebig zu besteigen.

Nun räkelte sich der Kater mit emporgerecktem Glied auf der Decke, die Rättin neben ihm kniend und die Brust streichelnd. Im Scherz meinte sie, dass in ihrem niemand so oft um ihre Hand gebeten hatte wie Jean. Sein Penis fühlte sich warm an und voll ihn durchdringender Lebenskraft, ihr Daumen rieb die Eichel und ließ ihn höchst erregt schnurren. Ohne Widerstand ließ er seine Beine spreizen, als Carmen dazwischen kletterte. Den rot geschwollenen Mast nahm sie nun zwischen ihre Brüste und knetete ihn dazwischen, nur mit der Zungenspitze kostete sie von der Eichel. Jean krallte sich im Laken fest, wie so oft, und kämpfte gegen die Lust an.

Dann endlich nahm sie auf seinem Schoß Platz, rhythmisch fuhr sie ihren Unterleib über sein Gemächt, presste es an seinen Bauch und ließ ihn ihre feuchte Lustgrotte spüren. Carmen lehnte sich zurück und griff nach seiner steinharten Lanze, die sie nun an sich presste. Eindeutig war der Kater bereit, seine Erektion hatte sich zur vollen Größe aufgerichtet. Behutsam führte sie Jeans Penis in sich ein und seufzte, als er nach und nach in sie glitt.

"Mein Schoß wird einen Monat lang nach Kater riechen", lächelte Carmen und machte es sich auf Jean bequem, die Hände auf seiner Brust und an den Gelenken von ihm gehalten. "Oh nein", erwiderte der aufgeheizte Schwarzpelz, "du wirst einen Monat lang den Geruch von Abenteuer, Leidenschaft und Frankreich verströmen." Grinsend griff sie nach seinen Händen und legte sie auf ihre Brüste, die Knospen verhärtet als Zeichen ihrer Erregung.

Der Akt war hemmungslos und wild. Jean hatte seine Art, ein sechster Sinn dafür, einer Frau die größte Lust zu schenken. Er knetete ihre Pobacken, während sie ihn ritt, erst langsam, dann immer schneller werdend. Schließlich, als die feurigen Wogen sie übermannten, saß er auf und umarmte die Rättin, ihre Körper dicht aneinander geschmiegt. Ein hohes Seufzen entglitt Carmen, als sie ihren Höhepunkt erreichte und Jeans Schoß mit ihrem Honig durchnässte. Ihr Orgasmus dauerte lange und kam in Schüben, und am Ende intonierte der Kater in den Lustgesang mit ein, fauchend und keuchend, den zähen, dickflüssigen Samen in Carmen verspritzend. Außer Atem grub er seinen Kopf in ihre Brust und sie drückte ihn an sich, unfähig, auch nur einen Satz formen zu können.

Die Küsse, die sie sich schenkten, waren alles andere als keusch. Zungen fanden einander und verschmolzen, der eine wollte den anderen regelrecht mit Haut und Haar verschlingen. Immer noch spürte Jean ihre harten Nippel an seiner Brust. Auch wenn sie es in ihrem Stolz nicht zugeben wollte, so war er einer der wenigen, der ihr einen echten Orgasmus entlocken konnte.

Erschöpft rollte sie von ihm hinunter und blickte auf seinen im Kerzenschein glänzenden Penis, der sich schlaff gegen den feuchten Schenkel wand. Der Franzose wollte schon nach einer Ecke des Bettlaken greifen und sich trocken wischen, doch Carmen hielt ihn zurück. Stattdessen beugte sie sich über ihn und leckte sein empfindlichstes Körperteil sauber. Jean ließ sich nicht lumpen, und obwohl er noch neue Kräfte sammelte, schob er ihren Hintern zu sich, so dass er ihre Weiblichkeit ebenfalls beglücken konnte.

Gerüchten zufolge verbreiteten die Rättinnen einst mit ihren Schößen die Pest, doch Jean empfand das nicht als unangenehm, solange eine Rättin einen solch lieblichen Geruch verströmte wie Carmen es tat. Er genoss es, an ihrer Möse zu saugen und ihr über die Klitoris zu lecken. Er genierte sie sich sogar nicht, Carmens verbotene Pforte zu beglücken, die sich zwischen den knackigen Pobacken verbarg.

Carmen wischte sich danach die Schnauze ab und stand auf, um sich einen weiteren Becher Wein zu holen. Jeans Durst galt etwas anderem, kaum hatte er sich von dem Kräfte zehrenden Akt erholt legte er Hand an sich und brachte sein Glied wieder in Position. Carmen kam schmunzelnd zurück, den Becher in der Hand haltend und einen Fuß aufs Bett stellend. Ihre von schwarzem Fell umrandete Scham leuchte rosafarben und gierte nach mehr. Jean genoss den Anblick und wichste weiter, die sichtlich amüsierte Rättin trank den Becher Wein in einem Zug leer, Faden des Weins schwappten ihr über die Brüste und rannen ihren schlanken Körper hinab.

Ihr Schwanz peitschte auf das Laken und forderte Aufmerksamkeit ein. "Habe ich dir schon gezeigt, wie es Ratten am liebsten machen?" fragte sie säuselnd und ließ den Becher auf den Boden fallen, wo er unter das Bett rollte. In Jeans Augen lachte die Neugierde. Carmen lächelte sanft und ging über ihm auf alle Viere, dabei trafen sich ihre Blicke. "Mach weiter, du hast flinke Hände da unten."

Jean tat, wie ihm befohlen wurde. Er musste sich nicht anstrengen, sein ganzer Körper war auf Sex eingestellt, und sein Schwanz war wie ein Pulverfass, jede Handbewegung ein Funke, der ihn zum Explodieren bringen konnte. Carmen dagegen schob ihren nackten Schwanz zwischen seine Pobacken und stocherte nach seiner Hinterpforte. "Das mache ich, weil ich dich gern habe", sagte sie sanft und leckte ihm über die Nase, bevor sie ihn in ihn eindrang. "Und weil du mir versprichst, mich mit auf die Stormborn zu nehmen. Savvy?"

Dem Franzosen wurde warm ums Herz, denn ihr langer Schwanz fühlte sich wie der Riemen eines Rüden an, und als wäre sie schon immer mit der männlichen Natur vertraut gewesen penetrierte sie den Kater, der weiterhin wichste. Sie genoss den Anblick, in seinem Gesicht breitete sich die Wolllust aus und er blies ihr seinen heißen Atem entgegen. Carmen bewegte sich sogar wie ein Rattenmann, der eine Rättin besprang. "An was denkst du auf der Stormborn?" fragte sie grinsend. "Denkst du an mich, wenn du es dir selber machst?" Jean nickte eifrig. "Nicht oft genug, das wird sich ändern." Es war nicht zum Aushalten, Carmen fickte ihn wie ein Mann und das nicht einmal schlecht. Die Erregung wuchs und wuchs, und schließlich gab er ihr nach.

Sein Samenerguss war beeindruckend, dafür, dass er schon eine Woche ständig seinen Mann stehen musste. Spermatropfen flogen gegen Carmens Bauch und bis zu Jeans Brust hinauf, und zufrieden beobachtete die Rättin Jeans Ejakulation. Sie streichelte seine Wange. "So gefällst du mir am besten. Erschöpft und von mir bestens bedient." Ihr Schwanz zog sich aus Jean zurück und schlug gegen das Laken, um sich sauber zu wischen.

Nun schmerzte ihn seine Erektion, welche nicht rasch erschlaffte, sondern noch steif blieb. Jean jammerte nicht darüber, stattdessen zog er die schwarzpelzige Schönheit an sich heran und drückte sie fest. "Du bist nicht der einzige Flinke hier", flüsterte er ihr ins Ohr, und seine linke Hand schob sich durch ihre Leiber hindurch, bis sie an der Scham angekommen war.

Zwei Finger glitten in sie, und Carmen jauchzte vor Glück. Bereitwillig gab sie die Oberhand auf und legte sich auf den Rücken. Jean nahm zwischen ihren Beinen Platz und ließ einen dünnen Rinnsal Speichel auf ihre Möse tropfen. Die Finger der rechten Hand drückten sich zusammen, dann schob er sie allesamt mit einem wilden Fauchen in Carmen ein. Seiner Natur gemäß war er zwar feingliedrig, doch stets krallenbewehrt, also blieb er vorsichtig, damit, seine Hand in Carmen zu schieben. Die andere Hand ruhte auf ihrem Bauch, den er sanft streichelte. Die Rättin rieb sich die Brüste und wälzte sich ein wenig, die Behandlung war spendete süßen Schmerz und pochende Freude auf einmal.

Carmen beschimpfte ihn, ihre Muttersprache gab einige blühende Worte her. Und gleichzeitig forderte sie ihn auf, weiter zu machen. Seine Hand war bald zur Gänze in ihr verschwunden, umrandet von ihrem rosafarbenen Blättern ihrer Weiblichkeit. Carmen legte ihre Beine um ihn und biss schließlich in ein Kissen, ehe ein feuchter Orgasmus von ihrer Begeisterung kündete. Jeans Hand und der halbe Unterarm waren von ihrem Nektar benetzt.

Ihr lieblicher Peiniger hockte nun bei ihr auf dem Bett, sie fühlte ihre Scham, wund und nass, und spürte ihr pochendes Herz in der Brust. Jean war zufrieden, auch darüber, dass seine Erektion nicht mehr von einem schmerzenden Krampf, sondern von der Geilheit herrührte. Carmens Honig konnte er sogleich darauf verreiben.

Sanft stieß die Rättin den Kater auf die Matratze, beugte sich über ihn und begann, seine Eichel mit Küssen zu bedenken. Ein wenig lutschte sie daran, doch ehe Jean sich erneut der Hitze hingeben konnte, hielt sie inne. Ihr Blick traf den seinen und er hatte etwas Hoffnungsvolles, aber auch Ernstes. Nur zwei Fragen konnte sich der Kater vorstellen. Eine davon hatte mit Heiraten zu tun und war ihm gar nicht geheuer.

"Versprichst du mir, mich mit auf die Stormborn zu nehmen?" Das war sogar noch schlimmer, denn wie die meisten Sturmgeborenen war das Schiff seine einzige Braut, der er wirklich treu sein konnte. Captain Silver duldete aus berechtigten Gründen keine weiblichen Besatzungsmitglieder, sie brachten nur Unruhe in die Mannschaft. Man konnte nie wissen, ob sich zwei Matrosen wegen einer Dame stritten oder gar die Messer an die Kehle setzten. Der Grund, warum man den Sturmgeborenen einen gewissen Grad an Anstand und Ehre nachsagte, beruhte darauf, dass sie auf hoher See, fernab jeden anderen Gerichtes als das ihres Kapitäns, von möglichen Versuchungen ferngehalten wurden. Deshalb sah Logan Silver großzügig darüber hinweg, wenn sich seine Männer ihre Prisen in diversen Häfen verhurten. Jean kannte die Antwort seines Kapitäns, noch bevor er ihn überhaupt fragen musste. Als er zögerte, hakte Carmen nach. "Ich könnte mich als Mann verkleiden, es würde niemandem auffallen."

"Billy Standish riecht eine Rattenmöse auf zwei Meilen, und der Shagger jede Möse auf zehn", winkte der Kater ab. Seine Gossensprache kam wieder mit ihm durch, denn der schwarze Kater war mitnichten ein Adelsbastard, wie er immer angab. Manieren konnte man lernen, aber seine Herkunft ganz verschleiern war unmöglich. "Mon capitaine duldet keine Madames auf der Stormborn."

Die Antwort missfiel der Rättin. "Ich wäre genauso gut wie jeder Mann", sagte sie trotzig. Jean hatte keine Lust auf diese Diskussion, statt ihre Zunge für lästige Bitten sollte sie diese lieber an seinem Glied verwenden. "Du würdest auffallen, früher oder später. Du pinkelst einmal oder dir hüpft die Brust aus dem Hemd", blieb Jean standhaft. Sie konnte das einfach nicht ernst meinen.

"Dann gehe ich zu Neckbiter Jones und frage ihn." Sie meinte es ernst.

"Monsieur Jones ist kein freundlicher Wolf. Noch am ersten Tag wird erst er und dann seine Mannschaft dich schänden. Das kann unmöglich dein Wunsch sein."

Sie senkte den Kopf und ließ sein Glied los. "Ich will so gerne Piratin sein, nicht bloß die Mätresse der Seeleute." Das konnte sich jetzt ziehen. Jean dürstete es nach sündigem Treiben und nicht nach trauriger Wahrheit in einem Gespräch. "Also gut", sagte er, "ich werde dich an Bord bringen, Carmen. Aber gib mir später nicht die Schuld, wenn dir das Leben danach keine Freude mehr bringt."

Das zauberte ein strahlendes Lächeln auf ihr Gesicht, Jean erwiderte es mit erhobenem Zeigefinger. "Und ich will nicht auf deine flinke Zunge verzichten. Weder auf hoher See, noch jetzt". Und er deutete auf seine Männlichkeit. Der Franzose ließ sich in die Kissen fallen und genoss Carmens neu gewonnene Einsatzfreude, denn nun lutschte sie ausgiebig an seiner Männlichkeit, küsste es ab und saugte an seinen Hoden. Das war dem Kater schon viel genehmer, zumal Carmen keine Scheu kannte und seinen Mast tief in ihrer Schnauze verschwinden ließ.

In den letzten Stunden der Nacht hatten beide wieder die volle Aufmerksamkeit erlangt. Carmen legte sich willig auf den Rücken und Jean stieg auf sie, ihre Beine auf seinen Schultern ruhend. Der Akt war weniger leidenschaftlich, sondern nur noch triebgesteuert. Dutzende Male hatten sie sich in den vergangenen Nächten vereint, und nach und nach ließen sie ihrer Wolllust gänzlich freien Lauf. Jean rammelte sie wie eine ganze Horde Hasen, das Bett knarrte und quietschte unter seinen Stößen, und ihr Stöhnen konnte man im ganzen Haus vernehmen. Sicher hatte man den in der Küche schlafenden Hausherrn samt Bedienstete geweckt, doch das war ihnen gleich.

Jean zog sich aus ihr zurück, als sie kam. Sie fingerte sich und wurde von seiner Hand unterstützt. Dann kletterte der Kater auf sie, saß sich auf seinen Bauch und ließ sich von ihr wichsen, bis er heiser fauchte und ihr ins Gesicht spritzte. Sein Herz raste wie wild und fand nur langsam Ruhe. Carmen wischte sich die heiße Saat ab und leckte ihre Finger sauber, wie nach einem fettigen Mahl.

Erschöpft legte er sich neben sie und umarmte die Rättin. Die letzten Flecken leckte er ihr aus dem Pelz, dann gab er ihr einen Kuss. "Ich kann es kaum erwarten", sagte sie dem Franzosen. "Wohl wahr", gab er zu. "Noch einen Schlummertrunk, um den Pakt zu feiern?", bot er ihr an. Und sie willigte ein. Einem guten Tropfen hatte sie sich bislang ebenso wenig verwehrt wie einem guten Liebhaber, und beides hatte sie in diesem Schlafzimmer.

Der Franzose stand auf und schloss die Balkontür. Draußen hatte der Regen nachgelassen, doch man konnte ihn noch spüren und leise auf die Terrasse klopfen hören. Danach schenkte er zwei Becher Wein ein und löschte alle Kerzen bis auf eine. Zurück im Bett stellte er die Kerze auf dem Nachttisch ab und reichte Carmen ihren Trunk. "Auf deine Zeit als Pirat", sagte er und sie stieß mit an. Der Wein ging ihnen in einem Zug die Kehle hinab.

Nachdem die letzte Kerze erloschen war, legte sie sich in seine Arme. Seine Umarmung war zärtlich und noch im Halbschlaf bedachte er sie mit Küssen und Lecken. Auch sein Glied rieb sich an ihrem Hintern. Das letzte, was sie noch mitbekam, bevor sie einschlief, war die Nässe an ihren Pobacken. Schelmisch hatte sich Jean noch einmal an ihr gerieben, bis er kam. Es gab schlimmere Wege, einzuschlafen. Carmen schloss die Augen und hatte einen Schlaf ohne Traum.

Sie wachte durch pochende Geräusche auf. Jemand klopfte an der Tür zum Schlafgemach. Carmen erhob sich aus dem Bett und rieb sich den Schlaf aus den Augen und wunderte sich über das gleißende Tageslicht. Die Rättin vernahm eine Stimme, die zum Hausbesitzer gehörte, einer feisten Bulldogge mit Schweinsaugen und der Geilheit eines Esels. Rasch zog sie ihr Hemd und ihre Hose an. Erst jetzt fiel ihr auf, dass draußen bereits reges Treiben auf den Straßen herrschte und der Tag nicht nur angebrochen, sondern auch fortgeschritten war.

Carmen schloss die Tür auf. "Der Franzose sagte, ihr wolltet ausschlafen, Senora", erklärte sich der Rüde hastig und musterte sie. Seine Nase triefte und er musste sie rümpfen, denn es roch fürchterlich in seinem Schlafgemach. "Doch nun ist es längst Mittag."

"Ist er noch im Haus?" fragte sie sofort.

"Nein, er hat bezahlt und ist gegangen, äußerst früh."

Die Rättin griff nach ihrem Becher und untersuchte ihn. Ihr fiel ein pulveriger Sud am Boden auf, den sie im Dunkeln nicht gesehen hatte. Schlafpulver, dämmerte es ihr. "Ich würde Euch gerne anhalten, ebenfalls mein Haus zu verlassen", erklärte die Bulldogge etwas verängstigt. Seine Hose war im Schritt ausgebeult, denn Carmens wilder Schönheit konnte man sich nur schwer entziehen. Carmen griff nach ihren Sachen und stürmte aus dem Haus, mit einem ungutem Gefühl im Magen.

Schlampig legte sie ihren Gürtel und ihre Weste an, das Korsett musste warten. Sie rannte durch Cartagenas Straßen, hinab zum Hafen. Sie musste nicht lange suchen, um traurige Gewissheit zu erlangen.

Die Stormborn war bereits ausgelaufen, man konnte sie noch mit dem bloßen Auge erkennen. Der Wolfskopf im Profil wehte als schwarze Fahne im Wind und schien sie zu verhöhnen. Fluchend schmiss sie das Korsett auf den Boden und verfluchte den Namen Jean-Pierre Jarbeaux. Aus einem ihr unbekannten Grund musste sie dann anfangen zu lachen. "Ich hätte es wissen müssen", sagte sie sich und schwor, die nächste Begegnung mit dem unehrlichen Franzosen weniger sanft zu gestalten.

Auf der Stormborn lehnte sich Jean seufzend gegen die Reling und blickte dem Hafen von Cartagena nach. Er fühlte sich müde und schlaff, der Wein zeigte nun seine unangenehme Wirkung. Außerdem roch er streng.

Hinter sich hörte er den markanten Gang seines Kapitäns. Logan Silvers Holzbein war unüberhörbar. "Wie oft muss ich es meinem Zahlmeister sagen, dass der Landgang zur Erholung da ist und das Schiff zur harten Arbeit? Und nicht umgekehrt." Der beinahe zwei Meter große, braune Wolf war ein strenger Kapitän, aber kein grausames Untier. Ein Mann, dem man gerne und bereitwillig folgte, der viel von der Seefahrt verstand und in Gefechten einen kühlen Kopf bewahrte. Jean senkte seufzend den Kopf. Silver lehnte sich neben ihn auf das Geländer, die feine Nase des Rüden konnte er nicht belügen. "Diese Rättin, die sich schon mit der halben Mannschaft vergnügt hat, was wollte sie von dir? Du riechst beinahe so, als ob sie in deinem Pelz stecken würde, also schien sie viel mehr von dir zu wollen als deine Liebeskünste."

Jolly Jean wurde heute seinem Rufnamen nicht gerecht. Er stieß sich vom Geländer ab und hinterließ einen Kratzer im Holz. "Nein", sagte er leise, "da war nichts." Der Wolf antwortete nicht darauf. "Geh unter Deck und schlaf dich aus, Jean. Aber morgen stehst du deinen Mann an Deck, savvy?" Silver zeigte Verständnis. Sein Artgenosse Jones hätte Jean für das Nein das Gesicht blutig geschlagen. "Oui, mon capitaine", seufzte Jean und verzog sich unter Deck. Es war als Seemann leicht, eine Frau zu vergessen. Aber keine wie Carmen, und schon gar keine Carmen, die wütend auf ihn war. Und die ihn das nächste Mal nicht mehr freundlich empfangen würde ...