Auf der Spur - Teil 5

Story by deus ex orcus on SoFurry

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#4 of Auf der Spur


Auf der Spur

Kapitel 5: Joker

Bewaldetes Gebiet westlich von Roxborough, Anwesen von Mrs. Rowlings

Montag, 19.01.2009, 19:21Uhr

"Danke Sam, das du mich mitnimmst!", bemerkte Alicia fröhlich, als sie Samantha und Sombra zu dem schwarzen Caddilac STS folgten.

"Nicht der Rede wert! Ich denke, wenn wir heute mal ausser Haus essen gehen, dann kommen wir etwas auf andere Gedanken.", entgegnete die rote Füchsin gutmütig und hielt ihrer Freundin die hintere Tür des Wagens auf.

"Wo geht's denn hin?", fragte Alice weiter und versuchte sich schon vorzustellen, was sie sich bestellen würde.

"Wir fahren ins Fork Restaurant an der Market Street 306. Sombra und ich waren da schon des fteren und sind dort nie hungrig oder unzufrieden weggegangen. Kannst dich dort auf viele Steak-Variationen einstellen.", beschrieb Samantha und wartete, bis ihre kleine Freundin auf der Rückbank Platz genommen hatte.

"Oh ja, ein Steak wäre genau das Richtige!", dachte sich die Katze und freute sich schon auf eine saftige Mahlzeit.

Einen Augenblick später stieg auch Samantha auf der anderen Seite des Autos zu ihr, wärend Sombra schon den Motor anließ und die Heizung einschaltete.

"Mal eine andere Frage... Hast du nochmal darüber nachgedacht, was du jetzt mit deinem Freund machen willst?", fragte die rote Fähe, als sie sich anschnallte.

"Nein... noch nicht wirklich. Ich will erstmal Gras über die Sache wachsen lassen und dann mal gucken, wie es sich entwickelt.", antwortete Alicia unsicher.

"Schön und gut, aber wie willst du das dann mit deinem Arbeitsplatz machen? Arbeitet ihr nicht zusammen als Team?", bohrte Samantha weiter, wärend sie sich eine Zigarette anzündete und ihrer Freundin ebenfalls eine anbot.

"Ja schon... ich werde wohl irgendwie dafür sorgen müssen, das wir uns auf andere Teams umverteilen. Ich meine... es ist ja nicht so, dass ich ihn nie wiedersehen will, aber im Moment... ich weiss nicht...", schilderte Alice ihre Gedanken und nahm die Zigarette dankbar an.

"Wenn ich dir einen Rat geben darf, dann überstürze nichts! Es gibt Wunden die, wenn, dann nur die Zeit heilen kann. Und gerade in solchen Fällen muss die Bereitschaft zur Versöhnung immer von zwei Seiten ausgehen.", empfahl die Füchsin und legte Alice eine Hand auf die Schulter.

"Da sist wahr... ich hoffe wirklich, dass er sich wieder beruhigt.", stimmte die Katze zu und nahm Samanthas Hand in ihre und drückte sie fest.

"Du wirst schon sehen! Eh du dich versiehst, wird er dich aufsuchen und dich in den Arm nehmen!"

"Verflucht nochmal, es ist schon 21:43Uhr! Wo steckt dieser kleine Dickkopf denn nur?!", grollte Michael, als er in der Beamtenlounge auf dem Tisch saß und schon zum 15. Mal versuchte, auf Alicias Handy anzurufen.

"Ach, Fuck!", rief er aufgeracht, als sich wieder nur die Mailbox meldete.

"Was ist denn hier los?!", fragte der Husky Charlie, als er ebenfalls in den Raum betrat und sich über Mike's Wutanfall wunderte.

"Ach nichts... Ich versuche nur bei Alice durchzurufen, aber sie geht nicht ans Telefon.", antwortete der walisische Schäferhund und klappte frustriert sein Handy wieder zusammen.

"Den kleinen Wirbelwind habe ich heute noch gar nicht gesehen. Hat sie sich frei genommen?", fragte der Mitarbeoter der Spurensicherung weiter.

"Nee... eigentlich nicht. Wir hatten uns gestern gezofft, weil sie in meiner Abwesenheit wohl etwas mit einem Anderen gehabt hat. Ich hatte sie gestern einfach alleine gelassen und nun kommt sie weder zur Arbeit, noch meldet sie sich am Telefon. Ist wohl meine Schuld... Habe gestern ziemlich überreagiert."erläuterte Mike zaghaft und rieb sich mit dem Handrücken über die Augen.

"Das ist natürlich bitter. Soll aber schon in den besten Beziehungen vorgekommen sein. Was hast du denn gemacht, dass sie sich von deiner Überreaktion hat einschüchtern lassen? Hast du sie zusammengebrüllt?", rätselte der Husky

"Schlimmer... ich habe sie nicht ausreden lassen, ihren Entschuldigungsversuch einfach ignoriert und bin dann einfach gegangen", beschrieb der Ermittler reumütig und schaute stumpf vor sich hin.

"Wollte ich doch sagen! Normalerweise lässt sich der kleine Sturkopf von harten Worten nicht so schnell beeindrucken.", witzelte Charlie und lachte... wenn auch alleine.

"Ich würde es dir jetzt nicht anraten, aber wenn du sie unbedingt sehen willst, dann solltest du zu ihr fahren. Vermutlich ist sie entweder alleine zuhause oder bei ihrer besten Freundin, wenn sie denn überhaupt eine hat.", empfahl der Husky-Rüde und setzte sich einen Kaffee auf.

"Ja... wie sie mir gestern noch erzählt hatte, hat sie sich mit dieser Samantha Rowlings angefreundet. Frag mich nicht, wie.", beantwortete Michael die Vermutung seines Kollegen, der jedoch fast seine Tasse fallen ließ und ihn entgeistert anstarrte: "Sie hat was?!"

"Ja, ich wollte es auch erst nicht glauben, aber wie Alicia sagte, soll man mit ihr wohl ganz gut reden können. Vermutlich ist sie dorthin gefahren.", besätigte der walisische Schäferhund noch einmal und schickte sich an, zurück zu seinem Arbeitsplatz zu gehen.

"Ohne dich jetzt unnütz in Aufregung zu versetzen, aber du weisst, das die Frau schonmal wegen Mordverdacht auf der anklagebank saß, oder?", erkundigte sich Charlie vorsichtig, worauf Mike wie angewurzelt stehen blieb und sich zurück zu dem Husky umwand: "Sag das nochmal!"

"Es ist wahr... Vor fünf oder sechs Jahren wurde sie wegen Mordverdacht an ihrem Ehemann angeklagt. Allerdings musste das Verfahren wegen Mangel an Beweisen und Zeugen eingestellt werden. Ich hätte meine Dienstmarke darauf verwettet, dass sie zumindest irgendwie da mit drin gesteckt hätte, aber leider können wir ja nicht nach bloßen Vermutungen arbeiten.", erklärte der Mann von der Spurensicherung.

"Wie ist ihr Mann umgekommen?", fragte der Waliser drängend.

"Wir haben ihn damals zerstückelt in einem Müllkontainer mitten in der Stadt gefunden. Leider waren sonst keine Spuren zu finden. Die, die da am Werk waren, haben sehr gründlich gearbeitet.", gab Charlie bedauernd wieder und schüttelte langsam den Kopf.

"Scheiße! Wenn da irgendwas dran ist, dann... schwebt Alice ja möglicherweise in Gefahr. Mist! Ich hätte besser aufpassen sollen!", schimpfte Michael mit sich selbst und überlegte, was er nun tun sollte.

"Pass mal auf... fahr am besten erstmal bei ihr zuhause vorbei. Selbst wenn sie dich wieder wegschickt, dann hast du immernoch die Gewissheit, dass sie in Sicherheit ist.", schlug der Husky vor.

"Das sollte ich wirklich zuerst tun. Wenn ich sie dort aber nicht antreffe, kannst du mir dann schonmal den Wohnort von dieser Rowlings herraussuchen?", bat der Schäferhund und zog sich seinen Wintermantel über.

"Klar! Und um den Chef mach dir mal keine Sorgen. Wenn der hört, dass es dabei ums Mrs. Rowlings geht, dann wird er schon Verständnis für deine Abwesenheit haben.", erklärte sich der Spurensicherer einverstanden.

"Super! Ich ruf dich an, sobald ich bei Alicias Wohnung war! Wünsch mir Glück!", verabschiedete sich Mike hastig und stürmte zur Tür raus.

Mittlerweile war es schon fast 22:00Uhr, als Samantha, Sombra und Alicia wieder zurück zu der kleinen Villa ausserhalb, von Roxborough, kamen.

Das Abendessen verlief sehr ausgelassen und die Polizistin hatte sich einige alkoholhaltige Drinks zu viel gegönnt, weswegen sie jetzt schon einige Schwierigkeiten hatte, geradeaus zu laufen und musste sich an Samanthas Dienerin abstützen, damit sie nicht hinfiel.

"Hey ihr Beiden, wie sieht es aus?! Wollen wir noch zusammen eine Runde schmusen?! Bin nämlich noch überhaupt nicht müde!", fragte die angetrunkene Katze und fasste Sombra in den Schritt, worauf die dunkle Füchsin einen Klapps auf Alicias Handfläche gab.

"Hehehe... schau mal, Sombra! Sieht so aus, als wäre ich dem kleinen Luder heute Nacht wohl nicht genug! Sieht aus, als müsstest du mir helfen, den kleinen Wildfang zu bändigen.", lachte Samantha, die ebenfalls den einen oder anderen Schnaps zu sich genommen hatte.

"Ihr wollt mich bändigen?! Ha, das ich nicht lache!", spottete Alice und zog die beiden Füchsinnen das kleine Treppchen zur Haustür hoch.

"Übernimm dich bloß nicht! Sonst muss ich dir wohl oder übel deinen kleinen Katzenhintern versohlen, wie es sich für ungezogene kleine Mädchen gehört!", drohte Samantha spielerisch und wedelte warnend mit dem Zeigefinger, wärend die schwarze Füchsin die Tür aufschloss.

"Dazu musst du mich erstmal kriegen!", provozierte Alicia übermütig, stieß Sombra beiseite und rannte in das Haus.

Samantha und ihre Haushälterin standen verduzt vor ihrer eigenen Haustür und sahen, wie die Katze laut kichernd die Treppe nach oben stürmte in Richtung eines der Schlafzimmer.

"Sombra, meine Teure... Sieht so aus, als müssten wir beide heute Abend auf die Jagt gehen...", grinste die rote Füchsin und zog sich den Mantel aus.

Die Dunkle hingegen fragte in ihrer Zeichensprache, ob sie schonmal das 'Werkzeug' holen sollte und wartete gespannt auf eine Antwort.

"Ja. Sieht so aus, als müssten wir der kleinen Wildkatze heute eine Lektion erteilen. Und hol bitte 'alles'..."

In der Zwischenzeit hatte Michael auch Alicias Wohnung erreicht, aber wie schon befürchtet, brannte weder Licht noch öffnete irgendjemand die Tür. Der Rüde wusste, dass er sich auf einen ordentlichen Einlauf gefasst machen dürfte, wenn Alicia herrausfand, dass er sich mit seinem von ihr geliehenen Zweitschlüssel Zugang zu ihrer Wohnung verschafft hatte, aber das war ihm nun egal. Er hatte wirklich Angst um sie.

"Komm schon Alice, sei bitte zuhause!", betete der walisische Schäferhund, aber auch nach dem ffnen der Tür war kein Zeichen von Anwesenheit zu bemerken.

"Alice!", rief Mike voller Sorge, doch er bekam keine Antwort.

Wieder rief der Rüde ihren Namen und wie schon zuvor bekam er keine Antwort.

"Scheiße!", murmelte der Waliser und stürmte von einem Zimmer in das nächste, um nach seiner Freundin zu suchen.

Nachdem Michael in Windeseile alel möglichen Verstecke durchforstet hatte, sah er ein, dass Alice wohl wirklich nicht zuhause war.

"Ok... wenn sie nicht hier ist, dann werde ich sie wohl am ehesten bei dieser Samantha finden...", vermutete Mike und wählte die Handynummer von seinem Kollegen, Charlie.

"Charlie hier! Mike, bist du das?"

"Ja, Alicia ist, wie vermutet, nicht zuhause!"

"Hat sie auch keine Nachricht oder so hinterlassen?"

"Nein, wem hätte sie denn auch etwas hinterlassen sollen, wenn sie meinen Besuch nicht erwartet?"

"Auch wieder wahr... Ok, du willst dann warscheinlich zur Wohnung von Mrs. Rowlings, habe ich recht?"

"Genau! Hast du ihre Adresse?"

"Ja. Du kommst dahin, wenn du die Haggys Mill Road entlangfährst und dann nahe der Green Woods Charter School nach süd-westen abbiegst. Wenn du der Straße dann folgst, kannst du ihr Anwesen eigentlich nicht verfehlen. Sei aber nicht zu stürmisch! Ich glaube die Polizei hat bei der Dame nicht gerade ein Stein im Brett..."

"Alles klar! Danke nochmal Charlie!"

"Keine Ursache und viel Glück!"

Michael beendete das Gespräch und verließ Alicias leere Wohnung wieder.

"Bitte lass mich falsch legen!", hoffte der walisische Schäferhund und setzte sich in seinen Wagen.

"Na... möchte das kleine Kätzchen spielen?", fragte Samantha zuckersüß, als sie die übermütige weiße Katze in dem Bett ihres Gästezimmers auffand, wie sie sich mit einem kindlichen Lachen die Bettdecke über den Kopf zog.

Die rote Füchsin hatte immernoch ihr Ausgeh-Kleid an, was vorne und hinten zwar ziemlich weit runter ging, aber an den Seiten fast bis zur Hüfte elegante Einschnitte aufwies.

Langsam schritt sie zu Alicia hin und taste die Bettdecke ab, um herrauszufinden, wo sich die betrunkene Polizistin wohl verstecken mochte.

"Ih-hihihi... nicht da anfassen!", protestierte Alice kichernd, als Samantha wohl zwischen ihre Beine gefasst hatte.

"Was ist denn los? Ich dachte, du wolltest spielen?", fragte die Füchsin verführerisch und setzte sich auf Alicias Rücken, damit sie nicht mehr entkommen konnte.

"Warte nur ab, bis ich wieder hier drunter vor komme, dann sperre ich dich ins Gefängnis!", drohte die Ermittlerin scherzhaft und strampelte mit den Beinen.

"So frech bist du zu deiner Gastgeberin? Oh, na warte...", prophezeite die Fähe und zog die Bettdecke zwischen sich und der Polizistin zur Seite, sodass sie Alicias Unterkörper vor sich hatte.

"Aiih! Was machst du mit mir?!", rief die weiße Katze, als sie spürte, wie sich zwei Hände an ihrem Hosenboden zu schaffen machten und ihr die Jeans langsam auszogen.

"Ich sagte doch... Böse kleine Mädchen müssen bestraft werden!", erklärte Samantha selbstverständlich und zog ihr ebenfalls den Schlüpfer aus.

"Nein, ich bin artig! Ich bin artig!", bettelte die weiße Katze, wärend zur selben Zeit Sombra mit einem hinterhältigen Lächeln in das Zimmer hereinkam und eine große Holzkiste neben dem Bett ablud.

"Tut mir leid Alice, aber du hast meine Haushälterin unsittlich berührt und dass kann ich leider nicht durchgehen lassen!", wehrte die rote Fähe ab und fing an, das weiße Fell an Alicias Hintern feucht zu lecken und mit der Hand glatt zu streichen.

"Was hast du vor?!", fragte die Katze unsicher und versuchte sich auf den Rücken zu drehen und ihrer Gefangenschaft zu entkommen.

Doch sie erhielt von ihr keine Antwort, sondern sah nur, wie Sombra ihrer Herrin mit einem boshaften Grinsen einen kleinen Holzpaddel reichte.

"Oh nein... das wagst du dich nicht...", flüsterte Alicia und schüttelte flehend den Kopf.

"Ach nein?", fragte Samantha und ließ den Paddel mit einem lauten Klatschen das glattgeleckte Fell hinunterfahren, worauf der Polizistin ein lauter Aufschrei der Überraschung und Schmerzen entfuhr.

"Sag mir nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!", bemerkte die Rotfüchsin und streichelte das vor Schreck aufgerichtete Fell wieder glatt.

"Oh verdammt, das zwiebelt ganz schön!", jammerte die weiße Katze.

"Tut gut, was?", fragte Samantha ironisch und kniff ihr mit der Hand in den Po.

"Auu!", entfuhr es der gepeinigten Frau und versuchte sich verzweifelt aus ihrer misslichen Lage freizukämpfen.

"Vergiss es!", wehrte die Füchsin ab und schlug noch einmal mit dem Paddel zu, worauf Alice wieder aufheulte und eine Träne ihre Wange hinabrann.

Nach fünf Minuten schmerzhafter Behandlung mit dem Holzpaddel, legte Samantha das Züchtigungsinstrument beiseite und drehte sich auf dem Rücken der Katze zu ihrer Kopfseite.

"Hat doch Spaß gemacht, oder nicht?", fragte die Füchsin hämisch und tätschelte Alicias wunden Hintern.

"... spinnst du?! Das hat weh getan!", blaffte die Katze verärgert und versuchte sich mit Händen und Füßen von ihrer Peinigerin zu befreien.

"Immernoch so widerspenstig... ", tadelte Samantha kopfschüttelnd und ließ sich von ihrer Dienerin ein kleines Einmachglas mit einer durchsichtigen Flüssigkeit reichen.

"Was ist das?", fragte Alice misstrauisch und schaffte es endlich, sich unter dem Gewicht ihrer Peinigerin umzudrehen.

"Damit wirst du gleich viel ruhiger!", versprach die Rotfüchsin und tauchte einen kleinen Lappen in die Flüssigkeit.

"Was zum...", begann die Katze ungläubig, doch sofort schnappte sich Sombra ihre Hände und drückte sie auf die Matratze.

"Tief einatmen...", flüsterte Samantha behutsam und tupfte der Katze mit dem Lappen auf die Nase.

Bei diesem seltsamen süßlichen Geruch fühlte sich Alicia sich seltsam und geriet in Panik. Sie wusste nicht, was in ihre Freundin gefahren war, aber wenn sie es nicht besser wusste, dann war dieses komische Zeug in dem Glas sowas Ähnliches, wie Chloroform!

Langsam spührte die Polizistin, wie sie die Kontrolle über ihre Gliedmaßen verlor und ihre Bewegungen immer schwächer wurden. Jetzt musste sie handeln, denn offensichtlich hatte sie die Lage unterschätzt und befand sich nun in ernster Gefahr.

Mit aller Anstrengung warf die Katze ihre Beine hoch, sodass sie sich um Samanthas Hals klammerten, und schleuderte die überrumpelt aufschreiende Füchsin mit dem Kopf gegen das hölzerne Ende ihres Bettes.

Von der plötzlichen Reaktion der Katze ebenfalls überrascht, ließ Sombra ihre Hände los und eilte zu ihrer Herrin.

"Jetzt oder nie!", schoss es der Polizistin durch den Kopf und stolperte zur Tür.

Ihre Beine fühlten sich wie Gummi an und allmälich wurde Alicia schwindellig, aber jetzt durfte sie nicht straucheln.

Als sie die Treppe hinunterlief, war die Haustür schon in Sichtweite, doch plötzlich hörte sie eilige Schritte hinter sich herlaufen. Es war Sombra, die mit zornigem Gesicht hinter ihr herlief und sich wohl für ihre Flucht revangieren wollte.

So schnell ihre wackeligen Beine konnten, eilte die Polizistin zur Tür, riss sie auf und stürmte nach draußen.

Erst jetzt, wo ihr der eiskalte Wind zwischen den Beinen herwehte, fiel der Katze auf, dass sie nicht mal eine Unterhose anhatte, sondern halbnackt über den gefrorenen Weg rannte.

Hinter ihr ertönten wieder die Schritte der schwarzen Füchsin, die langsam aber sicher zu ihr aufschloss.

Gerade, als sich Alicia einen Fluchtplan zurechtlegte, rutschte sie auf einem gefrorenen Stein aus und schlug sich das Knie auf dem harten Boden auf.

Leise wimmernd versuchte sich die Ermittlerin wieder aufzuraffen, doch mit einem Mal warf sich etwas Schweres auf sie, drückte sie runter und verdrehte ihren Arm auf den Rücken. Nun war die Katze vollends unähig, sich zu bewegen, und versuchte sich verzweifelt, mit dem anderen Arm rudernd, sich zu befreien. Doch eh irgendetwas passierte, traten neben ihr zwei Absatzschuhe auf den Boden und eine Hand hob ihren Kopf hoch.

"Schlaf gut, Alicia Williams!", wünschte ihr Samantha bösartig und ließ die mit einer Pipette die durchsichtige und süßlich riechende Flüssigkeit in ihre Nase tropfen.

Wenige Sekunden später wurde der Katze schwarz vor Augen.

Als sie wieder aufwachte, lag Alice vollkommen nackt auf einem großen Bett und versuchte sich zu erinnern, was passiert war.

"Na, Schmusekatze? Hast mir ja eine ordentliche Platzwunde am Hinterkopf verpasst!", bemerkte Samantha spöttisch.

"Was soll das?! Warum tust du mir sowas an?!", fauchte Alicia, die feststellte, dass sie ausser ihrem Kopf garnichts mehr bewegen konnte.

"Weisst du eigentlich, was der größte Nachteil an Reichtum un Berümtheit ist? Man hat alles im Überfluss! Aber dann gibt es da noch ein paar andere Sachen, die kann man nicht kaufen...", schilderte die rote Füchsin und setzte sich zu ihr auf die Bettkannte.

"Was meinst du damit?!", bohrte die Polizistin misstrauisch.

"Hach, an dem Abend, an dem wir uns kennenlernten... du warst so süß, als du mir deine Probleme erklärt hast... wie dein kleines Herz ausgeschüttet hast...", begann die rote Füchsin zu berichten und zog sich das Kleid aus.

"Was soll das heißen?!", fragte Alicia nun verunsichert.

"Sieh mal... Ich bin eine begehrte Frau im besten Alter. Ich bin reich, habe eine umwerfende Figur... Ich kann alles haben, was ich will. Aber was ich mir nicht kaufen kann, sind die Emotionen einer anderen Person!", beschrieb Samantha weiter und befreite sich ebenfalls von ihrer Unterwäsche.

"Aber, aber...", stotterte die Katze und wollte wissen, was ihre ehemalige Freundin damit meinte.

"Worauf ich hinaus will ist, dass die Emotionen einer jeden Person ein vergängliches und sehr kostbares Gut sind. Sie lassen sich nicht einfangen und nicht erhalten. Man muss jeden Moment ihres kurzzeitigen Lebens voll auskosten... Und das habe ich bei dir getan!", beendete die Rotfüchsin mit einem boshaften Lachen.

"Du hast mich nur benutzt? Wie... wie ein Spielzeug?", stammelte Alice ungläubig, wärend sich in ihren kristallblauen Augen langsam Tränen bildeten.

"Die ängstliche Vorsicht, als wir uns kennenlernten, die feurige Leidenschaft, als wir miteinander schliefen, die unendliche Freude, als dich dein Freund verlassen hat und ich dich auffing... Alles Momente, in denen du mir deine tiefsten Gefühle gezeigt hast.", erklärte Samantha und setzte sich auf Alicias Bauch.

"Du Scheusal! Du widerliches Monster!", heulte die Katze laut, als sie die Worte begriff.

Eine Träne rann ihr über die Wange und die Füchsin ließ sie auf ihren Finger kullern, wonach sie sich den Finger genüsslich ableckte.

"Mmhhh... eine Träne, gefüllt mit abgrundtiefer Trauer und Hass... wenn du wüsstest, wie gut sie schmeckt", beschrieb die sadistische Frau und legte sich neben die verzweifelte Polizistin.

"Hm... was für Gefühle könnte ich deinem armseeligen Körper denn noch entlocken?", fragte die Füchsin und streichelte ihrem Opfer liebevoll über die hektisch atmende Brust.

Plötzlich schellte es unten an der Tür, was kurz danach von einem wild trommelnden Klopfen begleitet wurde.

"Oh... ein Besucher! Kümmerst du dich bitte darum, Sombra? Ich möchte noch ein bisschen mit meinem Kätzchen schmusen, bis mir etwas Neues einfällt. Mach aber die Tür hinter dir zu. Nicht, dass die Kleine hier noch um Hilfe schreit.", bat Samantha ihre Dienerin, die sich unverzüglich auf den Weg machte.

Für einen kurzen Moment keimte in Alicias Kopf die Hoffnung auf, dass dort unten Michael war, der gekomemn war, um sie zu retten, doch schon nach wenigen Sekunden wurde ihr klar, dass er es gar nicht sein konnte. Woher hätte er wissen sollen, dass sie hier war und dass sie sich in Gefahr befand?

"So ein hoffnungsvolles Gesicht? Hast du etwa jemanden Eingeladen, von dem ich noch nichts weiß?", fragte die Füchsin neugierig und streichelte Alicia liebevoll über die Wange.

"Leck mich am Arsch!", schrie die Katze und spuckte ihrer Peinigerin ins Gesicht.

"Du wiederliche, kleine Ratte! Mal sehen, ob dein Mundwerk immernoch so lose ist, wenn ich mir aus deinem Fell erstmal einen schicken Mantel schneidern lasse...", drohte die Füchsin und zog ein Teppichmesser aus der Schublade des Nachttisches hervor.

"Irgendwann wir jemand kommen und dir dein verdorbenes Herz herrausreißen.. Und es den den Krähen auf den Feldern zum Fraß vorwerfen!", versprach Alice der Rotfüchsin und kniff die Augen zu.

"Da wäre ich mir nicht so sicher...", entgegnete Samantha trocken und drehte die Katze auf den Bauch.

"Wo fange ich denn an?", sprach die Füchsin mit sich selbst und strich mit ihrem Finger an Alicias Wirbelsäule hinunter, bis sie an ihrem Hintern verweilte.

"Ah, perfekt!", verkündete sie triumphiernd und setzte die Klinge an ihrer linken Pobacke an.

Alice schrie auf, als sie einen stechenden Schmerz an ihrem Hindern spürte, der sich langsam weiter nach unten zog und dann eine Linkskurve machte.

Plötzlich ertönte auf im Treppenhaus ein Stampfen von eiligen Schritten, wonach die Tür aufflog und eine für Alicia vertraute Männerstimme rief: "Polizei! Nehmen sie sofort die Hände hoch und gehen sie von der Frau dort dort runter!"

Genervt seufzend stieg Samantha von dem Rücken der Katze hinunter und hielt immernoch das blutverschmierte Messer in der Hand.

"Lassen sie sofort die Waffe fallen und nehmen sie die Hände hinter den Kopf!", brüllte Michael, als er entdeckte, dass seine Freundin verletzt war.

"Huch, sind wir heute aber angespannt!", bemerkte die Füchsin trocken und ließ, wie aufgefortert, das Messer fallen.

"Mike, bist du das?", wimmerte die Katze, die sich nicht zu ihrem Retter umdrehen konnte.

"Keine Angst, Alice! Diese Verrückte wird dir nichts mehr tun!", versprach der walisische Schäferhund und behilt die Füchsin ging zu der Füchsin hinüber, um ihr die Handschellen anzulegen.

"Sie haben recht! Ich werde nichts tun.", bestätigte Samantha überraschend, worauf der Polizist ebenfalls verständnislos dreinschaute.

Wie aus dem Nichts tauchte eine äusserst verärgerte Sombra mit blauem auge hinter dem Polizisten auf und trat ihm von hinten zwischen die Beine, worauf der Schäferhund jaulend zusammensank und die Pistole fallen ließ.

"Neeeiiin!", schrie Alicia bitter, als sie das Szenario akkustisch mitverfolgte

"Du hast meiner Dienerin ins Gesicht geschlagen?! Ihr nichtsnutzigen Polizisten habt auch vor keiner Tugend Respekt, was?", grollte die Füchsin und holte aus einer Schublade das Einmachglas mit der chloroformähnlichen Flüssigkeit.

"Lass ihn in Ruhe! Er hat dir nichts getan!", forderte die weiße Katze verzweifelt.

"Wen ich in Ruhe lasse und wen nicht, hast du überhaupt nicht zu bestimmen!", antwortete Samantha abfällig und schritt gemächlich zu Michael hinüber, der sich immernoch vor Schmerzen krümmte.

"Was hast du vor, du Hexe?!", knurrte der Schäferhund.

"Nicht einatmen!", schrie Alice, in der Hoffnung, ihrem Freund dadurch irgendwie helfen zu können.

"Schnupper mal dran, kleines Hündchen!", spottete die Rotfüchsin und goss Michael den gesamten Inhalt des Glases ins Gesicht.

Der Rüde aber tat, was die Katze gerufen hatte und hielt eisern die Luft an.

"Allmälich regt ihr Gesetzesfetischisten mich auf!", fluchte Samantha und trat dem Polizisten in die Magengrube, worauf der Reflex ihn doch zum Einatmen zwang.

"So ist's brav! Schön die Medizin von Frau Doktor nehmen.", lachte die Füchsin und schaute dem Rüden zu, wie sich sein Wiederstand zusehenst verflüchtigte und die Ohnmacht langsam Besitz von ihm ergriff.

"Mike! Kämpf dagegen an!", bettelte Alicia unter Tränen, wärend Samantha wieder zu ihr ging, sich hinter sie setzte, aufrichtete und ihr ihren leblosen Freund zeigte.

"Da, du Traumtänzerin! Sieh , was in dieser Welt mit Helden passiert!", erklärte Samantha und deutete auf den Rüden, der reglos dort auf dem Boden lag.

"Du bist krank! Einfach nur ekelhaft krank!", jammerte die weiße Katze versuchte sich von dem Anblick ihres bewustlosen Freundes abzuwenden.

"So, glaubst du? Vielleicht solltest du das mal die bedauernswerte Leopardin fragen, die in so kurzer Zeit schon ihr Kind erwartete und nun in mehreren Teilen auf der Mülldeponie liegt. Die hat ähnliches von mir behauptet...", antwortete die Füchsin lieblich und kraulte Alicia unter ihrem Kinn.

"Halts Maul! Ich will von deinen Perversionen nichts mehr hören!", giftete die Katze zurück und versuchte ihrer Peinigerin in die Hand zu beißen.

Samantha aber zog die Hand geschickt zurück und gab ihrem Opfer noch in der selben Bewegung eine schallende Ohrfeige.

"Sei versichert meine Liebe... die werdende Mutter ist in einem Augenblick der höchsten Freude krepiert... genauso, wie du es bald tust.", versprach die rote Fähe und streichelte Alice durch das Haar.

"Sombra! Könntest du dir bitte die Pistole von dem Köter dort nehmen? Nicht das mein Chlorelax bei zu hoher Dosierung nicht mehr funktioniert und uns der Kerl erneut dazwischen funkt, wärend ich meiner liebenswerten Freundin das Fell über die Ohren ziehe.", bat Samantha ihre Dienerin, die nach kurzem Zögern tat, was die rote Füchsin von ihr wollte und fesselte die Hände des bewustlosen Schäferhundes hinter mit seinen eigenen Handschellen hinter seinem Rücken.

Alice wusste nicht, ob es an dem dimmerigen Licht der Nachttischlampe lag, aber für den Bruchteil einer Sekunde hätte sie schwören können, in den gelb-braunen Augen der stummen Füchsin einen Schimmer des Entsetzens entdeckt zu haben.

"Und nun zu uns beiden Hübschen... Ich habe dir ja versprochen, dass du in einem Gefühl ausgelassener Zufriedenheit sterben wirst. Und das werde ich halten...", versprach Samantha und zog die Katze näher an sich herran.

"Sombra... kannst du mir bitte helfen?"

Alicia hätte sich niemals träumen lassen, in so ein wiederliches und verdrehtes Spiel hineinzugeraten. Die Frau, die sie vor einer Stunde noch liebte und ihre beste Freundin nannte, hatte sich nun als geisteskranke Mörderin herrausgestellt, die eine manische Freude daran hatte, Leute auf eine möglichst quaövolle Art zu töten.

So kam es, dass sich die Katze in den Armen von Samantha wiederfand, unfähig sich zu bewegen, wärend die beiden Füchsinnen dabei waren, ihr vor dem Tod einen letzten Orgasmus zu bescheren.

Die Rote, die sie von hinten umarmte und in der linken Hand das Teppichmesser mit ausgefahrener Klinge hatte, knabberte ihr am Ohr und massierte ihr mit der anderen Hand den rechten Busen, wogegen die schwarze Füchsin vor ihr auf dem Bauch lag und sie zwischen den Beinen leckte.

"Oh Gott...", stöhnte die Katze leise vor Erregung und versuchte sich mit allen Mitteln gegen dieses Gefühl zu wehren.

"Ja, das ist das schöne an meinem Mittelchen. Es lähmt die Muskeln der äusseren Extremitäten, aber lässt dich trotzdem jede einzelne Berührung spüren.", erläuterte Samantha wärend ihrer liebevollen Behandlung.

Alice ging aber gar nicht erst auf die Worte der Wahnsinnigen ein, sonder versuchte sich fieberhaft einen Ausweg aus dieser Situation zu überlegen.

Doch plötzlich bewegten sich wie aus heiterem Himmel ihre Finger.

"Endlich! Ich glaube das Mittel lässt nach!", schoss es Alicia hoffnungsvoll durch den Kopf, was von ihrer Peinigerin aber auch schon wieder zunichte gemacht wurde: "Ach verflixt! Sombra, könntest du bitte noch ein Glas Chlorelax aus dem Keller holen? Das Mittel scheint bei Restalkohol eine kürzere Wirkungsdauer zu haben, als ich zuerst annahm."

Seufzend ließ die dunkle Fähe vom Intimbereich der weißen Katze ab und verließ das Zimmer.

"Ist es nicht immer bitter, wenn einem der letzte Funke Hoffnung zerschlagen wird?", fragte die damit aufhörte, Alicias Brust zu kneten und stattdessen an ihrer Scheide weiter machte.

"Meine stille Hoffnung ist immernoch... dass du irgendwann auf... Deinesgleichen triffst, die ... ohh... irgendwann das Selbe... gnnh... mit dir machen!", zischte die Alice gepresst, als sie langsam merkte, dass sie ihren Höhepunkt nicht mehr lange herrauszögern konnte.

"Ah... Sombra hat mal wieder ganze Arbeit geleistet! Du bist ja schon richtig weich und feucht unten. Wenn ich jetzt nur noch deinen G-Punkt widerfinden würde, damnit ich es beenden kann...", erklärte Samantha, wärend sie mit zwei Fingern in Alicias Scheide herrumtastete und mit der anderen Hand die Spitze des Messers auf ihrer Brust, exakt in Herzhöhe aufstellte.

"Ahh...", entfuhr es der nackten Polizistin, als die Rotfüchsin fand, was sie suchte, und sich ein kleiner Strahl Geschlechtsflüssigkeit aus ihr ergoss.

"Gleich hast du es geschafft!", verkündete die Fähe und leckte der Katze die freien Schultern entlang, unter ihrem Hals her, bis hin zu ihrem Kinn.

Als sich die Tür öffnete und Sombra mit dem Glas Chlorelax wiederkam, bebte Alicias Körper unter der unglaublichen Anspannung, ihren Orgasmus zu unterdrücken.

Wärend Samantha mit ihrer langen Zunge immernoch an ihrem Hals entlangfuhr und mit ihrer Hand die Vagina der Katze verwöhnte, presste die Katze nur noch vier Wörter herraus, eh das prickelnde Gefühl ihres verwünschten Höhepunktes durch ihren Körper wog: "Bitte hilf mir, Sombra!".

Schlagartig hörte die rote Füchsin mit ihrer erotischen Folter auf und zog das Messer von ihr weg.

Sofort ließ Samantha von ihr ab und schubste die stöhnende und ejakulierende Katze von sich weg.

Alicia aber begriff überhaupt nicht mehr, was jetzt passierte, denn als sie sich unter großer Mühe wieder aufrichtete, sah sie, wie Samanthas eigene Dienerin auf sie los ging und ihr das Messer aus der Hand schlug.

"Verflucht nochmal, du elende Verräterin!", giftete die rote Füchsin, die sich nun mit ihrer eigenen Haushälterin herrumschlug.

So gut es ging, versuchte sich die Katze wieder von ihrem Orgasmus zu beruhigen und versteckte sich hinter dem Bett um den plötzlichen Kampf der beiden Füchsinnen zu beobachten.

Nach nur wenigen Sekunden hatte es Sombra geschafft, ihre Herrin auf den Rücken zu werfen, sich auf ihren Bauch zu setzen und ihr Gesicht mit einem Hagel aus wütenden Fausthieben zu bedecken.

"Warum zum Teufel griff Sombra ihre eigene Herrin an?", fragte sich die Katze, die immernoch keuchend und schnaufend hinter dem Bett Deckung suchte.

"Willst du wohl von mir runter gehen, du flasches Flittchen?!", fauchte Samantha, stach ihrer angriffslustigen Dienerin mit zwei Fingern in die Augen und befreite sich.

Mit blutender Nase und reichlich wackelig auf den Beinen erhob sich die rote Fähe und suchte verzweifelt nach irgendwas, um ihrer wildgewordenen Ziehtochter Einhalt zu gebieten.

Doch bevor die Rote der beiden Füchsinnen etwas fand, zog Sombra die Pistole von Michael aus ihrer Tasche und richtete sie auf ihre ehemalige Herrin.

"Tu jetzt bloß nichts, was du niicht bereuen würdest...", warnte Samantha scharf und hob abwehrend die Hände.

Ohne lange zu fackeln, entsicherte die schwarze Füchsin die Waffe und betätigte den Abzug. Bei dem Schuss zuckte Alicia kurz zusammen und kniff die Augen zu, aber als sie sie wieder öffnete, sah sie, wie Sombra mit rauchender Pistole in der Hand regungslos vor ihrer zusammensackenden Herrin stand, hinter der sich an der Wand ein großer blutiger Spritzer zeigte.

Nun herrschte Totenstille in dem Schlafzimmer. Samantha, die von der Kugel genau an der Stirn getroffen wurde, war definitiv tot.

Sombra, der eine einzelne Träne über das ausdruckslose Gesciht lief, stand immernoch ohne sich zu bewegen dort und schaute stumm ihre tote Zieh-Mutter an.

Alicia wagte es nicht, sich zu bewegen. Wer weiss, was die schwarze Füchsin nun vor hatte? Aus ihrem Verhalten ließ sich kein eindeutiges Muster herrausfinden.

Wie die weiße Katze vermutete, hatte sie Samantha wohl genauso geliebt, wie gehasst, doch was sie nun vor hatte, wusste sie nicht. Es gab nur eine Möglichkeit herrauszufinden, wie es nun weiter gehen würde.

"Sombra, tu die Waffe auf den Boden!", rief Alice zu ihr und duckte sich, als die schwarze Fähe zu ihr schaute, jedoch sonst nichts Anderes tat.

Die Polizistin wollte es kurzem Abwarten noch einmal versuchen: "Sombra, Bitte leg die Waffe weg, niemand wird dir etwas tun!"

Diesmal tat die Füchsin das, was Alicia von ihr wollte und legte die Pistole auf die Komode neben sich, schaute die Katze aber weiterhin gespannt an.

"Anscheinden habe ich wohl ihr Vertrauen gewonnen!", dachte sich die Polizistin und versuchte sich weiter mit der Stummen zu unterhalten: "Ich komme jetzt zu dir, Sombra. Du brauchst keine Angst zu haben."

Langsam krabbelte Alicia hinter dem Bett hervor und hangelte sich unsicher an dem Bettpfosten hoch, um sich abzustützen und hinzustellen.

"Kannst du mir etwas zu Anziehen holen? Ich bin nicht gerne nackt.", fragte Alicia vorsichtig und wartete gespannt auf ihre Reaktion.

Wieder nichts. Nun aber verstand die Polizistin langsam, was sie falsch machte und unternahm einen neuenh Anlauf.

"Sombra, kannst du mir bitte etwas zu Anziehen holen?", fragte die weiße Katze noch einmal und beobachtete, wie sich die schwarze Füchsin auf den Weg machte, den Raum zu verlassen, nur um wenige Augenblicke später mit eigenen Sachen wiederzukommen.

"Wie komisch! Sie scheint wohl auf das Wort 'Bitte' zu reagieren. Fast so, wie ein Roboter!", dachte Alicia und zog sich mühevoll ihre Kleidung wieder an.

Nun ging es darum, Michael irgendwie zu helfen, doch der Schäferhund lag immernoch bewustlos auf dem Boden und das Erste, was die Katze tat, war erstmal zu prüfen, ob er überhaupt noch lebte.

"Gott sei dank! Er atmet normal und sein Herz schlägt auch", sprach die Ermittlerin mit sich selbst und atmete erleichtert aus. Da überkam sie plötzlich eine Idee: "Sombra, wenn es hier ein Gegenmittel gibt, dann hilf Michael!"

Die dunkle Füchsin aber rührte sich aber wieder nicht und legte nur den Kopf schräg.

"Bitte...", fügte Alicia hinzu und sah beinahe zufrieden zu, wie sich Sombra wieder auf den Weg machte.

Schon nach fünf Minuten und einer kleinen Injektion aus einer Spritze, schauten Alicia und Sombra dem ohnmächtigen Mike dabei zu, wie er langsam wieder zu sich kam.

"Oh... was ist passiert?", brummte der Schäferhund, der wohl die Orietnierung verloren hatte.

"Das ist eine lange und verrückte Geschichte, Mike.", antwortete die weiße Katze mit einem glücklichen Gesicht.

"Alicia! Geht es dir gut?! Ich sah nur, wie diese rote Füchsin mit einem Messer an dir herumfuchtelte und dann...", brabbelte Mike sofort los, wurde aber von seiner Freundin aufgehalten: "Mir geht es gut... vorrausgesetzt, du verzeihst mir, dass ich mich von Samantha hab' verführen lassen."

"Moment... Du hast mit... Samantha?! Ihr habt miteinander... Ich meine...", stammelte der Rüde ungläubig und und schrie erschrocken auf, als er den leblosen Körper der toten Rotfüchsin entdeckte.

"Sag schon, verzeihst du mir, oder nicht?", fragte die Katze so lieb sie konnte.

"Alicia, wenn du mir versprichst, dich nie wieder in solche Schwierigkeiten zu bringen, dann verzeihe ich dir alles!", entgegnete Mike erleichtert.

"Versprichst du's?", fragte alice noch einmal unschuldig und wartete.

"Ich verspreche es!", schwor der Rüde und hob seine Hand.

Nun aber konnte die Polizistin nicht mehr und fiel ihrem Freund weinend in die Arme.

"Oh Michael, ich hatte solche Angst gehabt! Du wolltest mich verlassen und sie wollte mich töten! Ich...", brabbelte nun Alicia darauf los und drückte sich so fest sie konnte an ihren Freund.

"Ich verspreche dir: Ich werde dich nicht verlassen und niemand wird dich töten!", beruhigte Mike die weiße Katze und rieb ihr sanft über den Rücken.

"Danke! Vielen, vielen Dank, dass ich dich habe!", wimmerte die Polizistin überglücklich.

Es sollte noch eine halbe Stunde dauern, eh die beiden Ermittler ihre Kollegen riefen und den Ort des Geschehens abriegelten. Später stellte sich herraus, dass die bedauernswerte Sombra als kleines Kind in Südamerika von Sklavenhändlern aufgegabelt wurde und nach einer Hypnose dazu gebracht wurde, von Allen, die sie um etwas 'baten', die Wünsche bedingungslos zu erfüllen, was die geisteskranke Medizinerin und mehrfache Mörderin Samantha Rowlings für ihre Zwecke nutzte und sie so diverse Straftaten begehen ließ. Sombra aber wurde wegen Schuldunfähigkeit vom Gericht freigesprochen, musste sich aber einer psychischen Behandlung unterziehen, damit der Schaden, den man ihr als Kind zugefügt hatte, wieder behoben wird.

Die Leiche der getöten Leopardin Zora Coleman ließ sich leider nicht mehr wiederfinden. Ihr Ehemann hatte einen Therapeuten aufgesucht, der ihm helfen sollte, über ihren Verlust hinwegzukommen.

Michael und Alicia selbst hatten, ausser einem Schock, keine weiteren Schäden von den Erlebnissen behalten.

Alicia hat ihre Vorliebe für den gleichgeschlechtlichen Sex verloren und lebt mit Michael, der von nun an mehr auf ihre Wünsche eingehen will, ein ausgefülltes Liebesleben.

Beide sollten von nun an glücklich miteinander leben und den großen Krieg, der in wenigen Jahren stattfinden sollte überdauern.